Dienstag, 30. November 2010

Gedanken über die Sprache

Dies ist nun der zweite Post-Tausch in der Geschichte des Schmerzwach-Blogs. Ich freue mich sehr, euch nun einen Post aus dem Blog http://stancerblog.blog.de/ zu präsentieren, denn Carsten, der Betreiber des Blogs, ist nicht nur ein eifriger Leser meines Blogs - was mich sehr freut -, sondern ein Mensch, der ganz witzig und pointiert schreibt, und manchmal sehr ähnlich wie ich denkt. :-) Wirklich saucool, dass er zum Posting-Tausch bereit ist, nachdem schon der sehr talentierte Basti mein Gast hier war. 

Die Sprache ist etwas wunderbares, ermöglicht sie uns doch in unvergleichlicher Weise durch Aneinanderreihung mannigfaltigster Wörter eine Art der Kommunikation, von der andere Spezies, zum Beispiel der gemeine Grottenolm, nur träumen können (so fern Grottenolme überhaupt träumen, ist das mal untersucht worden, wenn ja, warum?). Ich möchte sogar so weit gehen, zu behaupten, die Sprache ist eine Grundfeste der menschlichen Intelligenz, auch wenn das bei der Betrachtung von „Bauer sucht Frau“, „Deutschland sucht den Superstar“ und ähnlicher zivilisatorischer Randerscheinungen nicht auf Anhieb deutlich wird; ohne unsere Sprache säßen wir vermutlich noch auf Bäumen und hätten weder das Rad noch den Laubbläser erfunden.

Damit nicht genug: aus Sprache lassen sich ausgezeichnete Kunstwerke erschaffen, man denke nur an Goethe, Thomas Mann, Wilhelm Busch, Heinz Erhard und Mario Barth (finde den Fehler, Anm. d. Red.); nicht selten bietet das geschriebene wie gesprochene Wort kulturelle Hochgenüsse ähnlich einer Sinfonie oder Marianne Rosenberg.

So weit so gut.

Doch kann die Sprache statt des vorgenannten Genusses auch eine Belästigung darstellen. Beim Geschriebenen bewegt sich diese zumeist noch in erträglichen Grenzen: Nehmen Sie diesen Text, Sie können ihn getrost ignorieren, womit sich die Belästigung, welche von ihm ausgeht, minimiert. Anders hingegen die Sprache in ihrer ursprünglichen Form des gesprochenen Wortes, welches stets mit einer Geräuschentwicklung einher geht, der kaum zu entkommen ist.

Morgens in der Bahn: Mit einer der Tageszeit angemessenen Übellaunigkeit finde ich einen freien Sitzplatz und packe mein Buch aus, um nicht die Gesichter der Mitreisenden betrachten zu müssen. Nächste Haltestelle: Hauptbahnhof. Hier fallen sie ein, die Bahn wird zum Bersten voll, mir gegenüber nehmen zwei Personen Platz, ein Mann im Anzug und eine Frau im Kostüm, offenbar Kollegen, und nehmen sogleich das Gespräch auf über das Projekt, Zeitplan, Performance, Ressourcen, sich gegenseitig immer wieder mit „Okay“ und ähnlichem Verbalunrat bestätigend. Das ist schlimm.

Schlimmer ist, wenn statt der beiden unbekannten Personen plötzlich meine Kollegin Christine gegenübersitzt und das Gespräch sucht, und zwar mit mir. Damit kein Missverständnis entsteht: ich mag Christine sehr, sie ist ein herzensguter Mensch, sympathisch, stets gut gelaunt. Und genau das ist das Problem: ihre stets gute Laune bricht sich Bahn in zahlreichen Worten, welche sie ohne Rücksicht auf meine morgendliche Befindlichkeit auf mich niederprasseln lässt, und da ich ein höflicher Mensch bin, kann ich den verbalen Niederschlag nicht völlig unbeantwortet vorüberziehen lassen, wenigstens ein gelegentliches „Ja...“ oder „Hm...“ muss ich ihr schon gönnen, auch wenn mich um diese Zeit weder berufliche Dinge noch ihre Katze interessieren.

Ein weiterer Ort sprachlicher Belästigung ist der Aufzug. Da ich in einem Hochhaus arbeite, kann ich dem nicht entgehen. Die schlimmsten Zeitgenossen sind die, die meinen, im Aufzug witzig sein zu müssen, können sie sich doch ihres Publikums sicher sein, niemand kann der Kabine vorzeitig entkommen. So ringt man sich ein gequältes Lächeln ab und steigt bei nächster Gelegenheit aus, Treppensteigen soll ja angeblich gesund sein. Ich wünsche mir in Aufzügen eine Automatik, die augenblicklich ohrenbetäubende Rockmusik in Gang setzt, sobald jemand auch nur den Mund aufmacht.

Das alles ist natürlich nichts gegen Menschen, die gar kein Gegenüber aus Fleisch und Blut benötigen, um zu sprechen; die Mobiltelefonie macht es ihnen möglich, einen ganzen Eisenbahnwaggon zu unterhalten durch ein Gespräch mit einer Person, die sich gerade in einem anderen Erdteil befindet. Ein solcher Mensch ist unser Nachbar: auch bei geschlossenen Fenstern hört man ihn schon von weitem kommen, wenn er in die Straße einbiegt, sich dem Haus nähert, die Treppe im Hausflur hochgeht; man hört ihn noch plappern, wenn er längst seine Wohnungstür hinter sich geschlossen hat. Ich glaube, er kann nichts dafür, es ist einfach sein Schicksal, stets von einer Klangwolke umgeben zu sein.

Da sich die oben genannte Rockmusik-Automatik in Aufzügen wohl nicht durchsetzten wird, schlage ich eine andere Lösung vor: ein generelles Redeverbot an Orten, wo andere Menschen unschuldig gezwungen sind, mitzuhören, wie eben Busse, Bahnen und Aufzüge. Neben den bereits vorhandenen Verbotsschildern für den Verzehr von Speiseeis oder die Benutzung im Brandfalle könnte ein Symbol nach folgendem Muster die gesetzlich verankerte Sprachlosigkeit durchzusetzen helfe






Ich erkläre mich hiermit bereit, meine Designrechte an dem Symbol den maßgeblichen gesetzgebenden Stellen gegen ein geringes Honorar zur Verfügung zu stellen. 

Montag, 29. November 2010

Tag 19 ist einfach! ;-)

Also, auf dieser Bücherliste, die euch hoffentlich nicht in den Schlaf verfolgt (mich schon! ;-)), ist Tag 19 ein recht einfacher Punkt: Ein Buch, das du schon immer gerne lesen wolltest. Wirklich einfach, den ein Buch bzw. zwei Bücher möchte ich noch lesen, und werde ich auch, und zwar im nächsten langen Badeurlaub! :-) 


Der "Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil - davor habe ich großen Respekt, ist es denn noch umfangreicher als "Der Zauberberg" von Thomas Mann! Nun, nur dass es noch sperriger sein soll, noch anstrengender, einem Ulysses von James Joyce gleich, gewaltig, unbequem, inspirierend, aber auch verstörend. Ich bin gespannt, vor allem auf den zweiten Band, in dem ganz viele Skizzen, fragmentarischen Entwürfen usw. aus seiner Schreibwerkstatt sind.

Sonntag, 28. November 2010

Stöckchen Bücherliste Tag 14-18

Also, ich habe ja da mal mit der Bücherliste ausgesetzt, hat auch einen Grund: Tag 14: Ein Buch aus deiner Kindheit - Nun, in meiner Kindheit gab es keine Bücher und Nils Holgersson habe ich ja schon vorgestellt. Tag 15 - 17: Da soll man Bücher aus dem Regal herausgreifen und vorstellen. Finde ich albern! ;-) Daher Tag 18: Das Buch mit dem schönsten Cover -



Eric Jourdan - Schlimme Engel... Naja, ich meine: eigentlich müsste ich an dieser Stelle einen wundervollen Fotoband hinsetzen, nur besitze ich so etwas aus Geiz nicht, auch sonst welche gebundenen wunderschönen Bücher. Mir geht es einzig und alleine um das Lesen der Bücher und nicht um das Besitzen, weswegen ich auch regelmäßig Bücher verschenke, für immer ausleihe und überhaupt. Manchmal kriege ich ja von diversen Verlagen mit schwullesbischer Literatur Rezensionsexemplare, und da sind manchmal hübsche Jungs darauf, nun, daher wähle ich dieses Mal eines dieser Werke aus. Ich weiß nicht, ob es für euch billig aussieht oder so etwas, es ist auf jeden Fall keine Schundliteratur. Das Bemerkenswerte an dem Buch ist, dass Eric Jourdan es mit 17 Jahren geschrieben hat. Das nächste Erstaunliche ist, dass er der Adoptivsohn von Julien Green ist und von zehn Schulen wegen unverschämten Verhaltens geflogen ist. Der Adoptivvater sagt übrigens zu diesem Werk: "Ein verstörendes Meisterwerk. Es schöpft seine poetische Kraft und Schönheit aus der ergreifenden Menschlichkeit, die immer wieder das Abgründige besiegt." Mehr Informationen über die schön beschriebene Liebe zweier Cousins, erfährt man auf der Verlagsseite: http://www.maennerschwarm.de/Verlag/htdocs/jourdan1.html.

Samstag, 27. November 2010

Posting-Tausch yeah!

So! Was soll das bedeuten? wird man mich fragen. Yeah, sage ich, ich möchte so gerne mit ein paar Bloggern in der großen, weiten Welt des WWW Postings tauschen, so wie das gestern bzw. heute mit Basti so geschehen ist. Während ich sein wundervoll melancholisches Gedicht "unter grauem beton" gestern hier eingestellt habe: http://schmerzwach.blogspot.com/2010/11/unter-grauem-beton.html ist er heute auf seinem Pacaveli´ s Gedanken-Blog nachgezogen: http://makaveli85.wordpress.com/2010/11/27/l/, in welchem er mein Gedicht "L." gepostet hat. Wer möchte sich noch an dieser Posting-Aktion beteiligen? Ich würde mich sehr über weitere Blogger freuen. Dies dient einerseits der Vielfalt im Netz, andererseits werden dann unsere Blogs weiter gestreut, was ja sicherlich unser aller Anliegen ist. :-)

Tour de Kultur Teil 5 / 26.11.10

1. Weihnachtsmarkt 2010 in Frankfurt (vor allem bei "Wein am Römer" - der Glühwein ist lecke rund es gibt diesen anstrengenden Pfand nicht!)
2. SERGEJ JENSEN: DOG SHOW PAINTING SHOW, Eröffnung, 26.11.2010, 20 Uhr, Ausstellungsdauer: 27.11.2010 – 16.01.2011 mehr unter: http://www.portikus.de/9.html?&L=0.

Und hier der Film dazu: 



Freitag, 26. November 2010

unter grauem beton

Das ist nun eine Premiere, heute gibt es in meinem Blog den ersten Gastbeitrag bzw. Posting-Tausch. Mit Sebastian Deya, der Pacaveli´s Gedanken-Blog schreibt, der unter der URL http://makaveli85.wordpress.com/ zu finden ist, habe ich ausgemacht, dass ich Gedichte von ihm veröffentliche und er seinerseits Gedichte von mir in seinem Blog postet. An dieser Stelle nun mein liebstes seiner spannenden Gedichte:  

unter grauem beton

auf grauem asphalt
die lebenswege
durch den alltag
auf denen ihre stimmen
vom rauen winde verweht
ihre seelen
liegen unter der oberfläche
begraben
erblindete spiegel
die leeren augen
sind stumme zeugen
die verzweifelt und ungehört
beklagen

menschliches schicksal
vom leben zertreten
liegen sie
schutzlos im rauen wind
am grauen asphalt
die blicke ins dunkel
angesichts von tätern
hören sie die eigenen schreie
in der ferne
vom winde verwehte
verlorene stimmen

sehnen sich so
nach einem zu hause
wünschen sich nur noch
behütete stille
endlich zu durchdringen
den harten beton

ist zu hause nun
darunter
begraben

von Sebastian Deya (Basti) 
Quelle: http://makaveli85.wordpress.com/2010/11/14/unter-grauem-beton/

Donnerstag, 25. November 2010

Ein Buch, bei dem ich nur lachen kann

Tja, das ist nun Tag 13, ein Buch, bei dem ich nur lachen kann. Woher habe ich es? Eine Praktikantin bei KiWi hat es mir geschickt, nachdem ich ihr als Praktikant bei Schöffling einen Katzenkalender geschickt habe. ;-) Ich finde mein Tausch war besser. :-) Denn selten fand ich ein Buch so witzig wie dieses. Allerdings gibt es auch Menschen, die mich fragen, ob ich auch lachen kann. ;-) Dies passierte jedoch, während ich gezwungenwurden deutsche Comedy anzuschauen - finde ich nicht zum Lachen. Das Buch hier schon! Worum geht es? Andreas Doppler lebt ein erfolgreiches und scheinbar glückliches Leben, er ist ein gut verdienender Geschäftsmann, hat Frau und Kinder, Häuschen usw. Eines Tages stürzt er beim Fahrradfahren im Wald und dann wird alles anders. Er kommt zur plötzlichen Erkenntnis, dass er dieses geordnete, spießige, ja, tüchtige Leben satt hat. So beschließt er im Wald zu bleiben, für immer. Er zieht in ein Zelt, als es Winter ist, erlegt er eine Elchkuh und nimmt dann hinterher ihr nun verwaistes Kalb auf und lebt damit. Zunächst toleriert seine Frau das alles, dann aber wird ihr irgendwann alles zu viel und sie stellt die Forderung, dass er zurückkehren muss, wenn das dritte Kind da ist...
Es ist ein Buch, dass der ABK gut findet, ein Buch, das in Richtung Matias Faldbakken geht, dessen Bücher ich hier an dieser Stelle auch schon vorgestellt habe. Es geht gegen die Tüchtigkeit, gegen die Leistungsgesellschaft. Raus aus dem Hamsterrrad, rein in eine andere ganz andere Art von Leben. Aber vor allem ist es ein sehr schräges, temporeiches Werk, das einfach Spaß macht, absurd komisch, immer mit einem Augenzwinkern. Ja, es ist ein Buch für meine Nachbarn, diese Nordend-Yuppies, die für die Gentrifizierung des Stadtteils verantwortlich sind. ;-)

Dance!

Gegen schlechte Laune hilft a) singen griechischer Folklore, b) Gilmore Girls schauen und c) TANZEN! Besonders gut geeignet sind zum Beispiel diese Videos hier, finde ich:
Praise You von Fatboy Slim: http://www.youtube.com/watch?v=Ex1qzIggZnA
Around The World von Daft Punk: http://www.youtube.com/watch?v=dZ6Y_jErC9c
Familiar Feeling von Moloko: http://www.youtube.com/watch?v=yjU7FiJLvjU
We Are Family
von Sister Sledge (1979 First Outdoor Video Clip ): http://www.youtube.com/watch?v=uG1Fs4JH_ls
She Wolf von Shakira: http://www.youtube.com/watch?v=CEOQUgro6yM&feature=related
Sweet Dreams von Beyonce: http://www.youtube.com/watch?v=Dlkm_HXXfzM&feature=related
Sun von Caribou: http://www.youtube.com/watch?v=euS2SlC68q8


Ja, diese Videos machen richtig gute Laune, aber vor allem auch das Nachtanzen/ Persiflieren / Völlig Abspacken macht richtig Spaß! Natürlich muss man drüberstehen, um die Ergebnisse hier zu posten! Ich habe hier einfach meinen eigenen Bad Taste Contest veranstaltet. Yeah!  :-) 

Mittwoch, 24. November 2010

Tag 11 und 12 und so...

An diesem Tage wäre nun Punkt 11 in der Bücherliste dran, aber nein, mir möchte kein einziges Buch einfallen, das ich mal geliebt geliebt habe, nun jedoch hasse. Nein, kein Roman von Günter Grass liebte ich jemals. ;-) Daher springen wir zu Punkt 12: Ein Buch, das dir jemand empfohlen hat. Hier wiederum gibt es so einige Werke, die ich nennen könnte. Ich entscheide mich für Folgendes: Drei Minuten mit der Wirklichkeit vom Wolfram Fleischhauer.
Man höre beim Lesen des Posts: http://bit.ly/1aWOkV

Wer hat es mir empfohlen? Die wundervolle Ulrike, ehemalige Stadtteilbibliotheksleiterin in Darmstadt-Kranichstein, die ja bekanntlich an meiner alten Wirkungsstätte in der Ganztagsschule Erich Kästner angrenzte. Sie sagte: Dieses Buch wird dir gefallen. Ich war skeptisch, nahm es trotzdem mit, und ließ es bei der ersten Gelegenheit in der S3 oder S4 liegen. Tja, dann musste ich es neu erwerben für die Bibliothek, da ich mit Uli befreundet war, sagte sie mir, dass ich gerne auch die Taschenbuchausgabe besorgen könne. ;-) Aber nun zum Buch. Zunächst denke ich: Eine Ballett-Tänzerin? Die dann einem merkwürdigen, wunderschönen Typen nach Argentinien nachreist, dort in die wundervolle, aber mich nicht wirklich interessierende, Welt des Tangos eintaucht? Erregende Rhythmen, verstörender Klang? Oh nein, das kann doch nichts für mich sein! Aber dann, ja, aber dann: Dieser Wolfram Fleischhauer konnte mich wie der Rattenfänger verführen, ich bin in diese Welt eingetaucht, ja, wurde hineingesogen und wollte nicht mehr heraus. Dieser Roman ist so spannend, dass man ihn wirklich nicht aus der Hand weglegen, gleichzeitig Liebesgeschichte und Polit-Thriller (!), die Sprache wiederum ist gleichzeitig schön und romantisch, aber auch exakt und präzise, wenn vom Tanzen die Rede ist. Am Ende gibt es eine sehr überraschende Wendung.

Dienstag, 23. November 2010

Die drei Stigmata des Palmer Eldritch

Am zehnten Tag der Bücherliste soll man ein Buch seines Lieblingsautoren auswählen. Nun gut, mein Lieblingsautor ist vermutlich Philip K. Dick, der am 16.12.1928 in Chicago auf die Welt kam und am 2.3.82 in Santa Ana, in California, verstarb. Ein Science-Fiction-Autor, ich weiß, was kann man literarisch von dem halten, diskreditiert man sich nicht damit selbst als Literaturkenner? Nein, ich denke nicht. :-) Im Gegenteil, viele seiner Werke werden heute zu den modernen Klassikern der amerikanischen Literatur gezählt, viele seiner Vorlagen wurden für das Kino adaptiert, unter anderem Blade Runner, Paycheck, Minority Report, A Scanner Darkly, Filme wie Matrix oder eXistenZ bauen auf seinen Ideen auf. Sein Schreibstil ist einerseits in einem leicht verständlichen und publikumsnahen Stil geschrieben (was ja für Literaturexperten immer heißt: nicht nobelpreiswürdig), seine Charaktere immer sympathisch und vor allem authentisch, die Handlung immer tiefgründig und vor allem immer mehrere Ebenen implizierend. Es geht bei ihm immer um das Erkennen der Wirklichkeit. Philip K. Dick wurde wegen Querulantentums exmatrikuliert und hatte gelegentlich Besuch vom FBI... Die McCarthy-Ära mit all ihren Verwerfungen muss genauso mitgedacht werden wie spätere Drogenerfahrungen Philip K. Dicks. 
Die drei Stigmata des Palmer Eldritch erschien zuerst im Jahre 1965 und hatte in Deutschland den Namen LSD-Astronauten bis es in den 80er Jahren neu aufgelegt wurde. Die Handlung ist schwer in kurzen Worten zu beschreiben, zu viele Handlungsstränge gibt es dafür, zu komplex ist die Philosophie, die hinter dem Werk steht.Es ist auf jeden Fall auch eine Frage nach der Existenz von Gott und dem Teufel, superspannend und verwirrend, trotz der genannten Einfachheit der Sprache. Dieses Buch saugt einen auf, macht einen süchtig ohne diese Droge, von der die Rede ist, sondern nur durch die Handlung, die Figuren, die Identifikation mit ihnen... Eine lohnenswerte Kritik (in der auch die Handlung näher erklärt wird) hier: http://fictionfantasy.de/die-drei-stigmata-des-palmer-eldritch-aka-lsd-astronauten 
Die Beat-Generation berief sich häufig auf Philip K. Dick, er selbst machte mit LSD Erfahrungen, behauptet allerdings, dass er diese Droge erst nach Niederschrift dieses Werkes konsumiert hat...

Montag, 22. November 2010

Das erste Buch...

... das ich gelesen habe, ja, das ist am Tag 9 der Bücherliste der TOP. Nun, vielleicht habe ich vor Selma Lagerlöfs "Nils Holgersson" ein anderes Buch gelesen, ich weiß es nicht mehr, dieses Werk ist auf jeden Fall das erste, das ich erinnere. Natürlich kann ich mich auch deswegen daran erinnern, weil die Lehrerin aus unserer kleinen Schüler-Bücherei, Frau Hildebrandt, sagte, dass ich ruhig etwas Komplizierteres und Längeres ausleihen könne als der Einser-Schüler, der ich war. Problem: Bei mir zuhause lasen meine Eltern nicht, mir wurde in der Kindheit nie vorgelesen, dafür permanent Ferngesehen, und so dachte ich, Oh Mann, schwierig genug, da durchzukommen, ohne mich zu langweilen, zumal ich ja auch die Zeichentrickserie kannte - diese übrigens liebe ich nach wie vor!  
http://www.youtube.com/watch?v=7TkUa7Xyf-s
Nun schaue ich den Zeichentrick auf griechisch, hört sich sooooooooooooooooooo süß an! :-) In dieser Folge übrigens sagt er zum kleinen Hamsterchen, dass dieser ihm helfen solle beim Lesen der Bibel, damit er dabei nicht einschlafe. ;-)

Sonntag, 21. November 2010

Zauberberg auf Teneriffa - Ein Buch, das mich an einen Ort erinnert

Es war Ende Dezember 2007, kurz vor Silvester, ich war in der Stadt, um Besorgungen zu machen, es war saukalt, es nieselte leicht, und ich hatte schlechte Laune. Ich stiefelte in diese hässliche Zeilgalerie und plötzlich sah ich ein Reisebüro. In dem Moment dachte ich: Whoah, geil, wie schön wäre es, einfach eine Woche in den Süden zu fahren, schön am Meer liegen, Sonne und Strand, alleine, alles schön gechillt. Ich sagte der Dame: Hauptsache warm, nicht allzuteuer und gechillt! So landete ich Anfang 2008 für eine Woche in Teneriffa. Ich hatte drei dicke Bücher dabei, denn mein erklärtes Ziel war, Thomas Manns Zauberberg in dieser Woche zu lesen - so saß ich Stunde um Stunde am Strand, las von einem jungen kranken Mann im kalten Davos, und setzte mich mit dieser "verführerischsten Macht, dem Tode, auseinander", und ließ mich "auf komisch-schauerliche Art durch die geistigen Gegensätze von Humanität und Romantik, Fortschritt und Reaktion, Gesundheit und Krankheit" führen. Umgeben war ich von vielen NACKTEN alten Knackern und Knackerinnen am FKK-Strand. Und umgeben war ich auch von schwulen Cruisern, die an mir vorbeiliefen, um ihren Spaß zu haben. Ich habe es geschafft, ihn zu lesen, diesen Zauberberg, manchmal hatte ich Spaß daran, manchmal überlas ich allerdings ein paar Seiten, wenn es allzu politisch wurde...

Donnerstag, 18. November 2010

DAY7 (The Notwist)

DAY7 in der Bücherliste gibt es bei mir nur einmal (am Abend) und nicht wie vorgesehen vormittags und nachmittags. ;-) Und man höre dabei das Lied von The Notwist: http://bit.ly/dtV6IL (tobbyrush kenne ich übrigens nicht, aber witzig!). Ein Buch, das dich an jemanden erinnert. Schwierige Aufgabe. Welches nehme ich? Ich könnte ein Buch aussuchen, das mir jemand, der mir wichtig war, schenkte... Eines, das ich las, als ich verliebt war. Eines, das ich las, als ich in einer Trennungsphase war, oder nach einem Verlust... Keine Ahnung. Was fällt mir ein? Ja, ein Comic. Ich lese selten Comics, aber dieser Comic veränderte mein Leben:


An meinem 20.Geburtstag lag es vor meiner Tür, mein Freund Mustafa schenkte es mir. Und ich verliebte mich sofort in diesen Comic, weil ich Calvin so ähnlich bin. Dann später lernte ich T. kennen, der sich, so wie ich mich mit Calvin identifizierte, ein Hobbes-Fan war. Calvin & Hobbes, der beste Comic ever. Ich liebe ihn. DAY7.

Dienstag, 16. November 2010

Polychrom

Was ich heute gelernt habe, Facebook sei Dank: dass ich ein polychromer Mensch bin! Was? Während M-Zeit-Kultur-Menschen (monochrome) in linearer Abfolge von festgesetztem Anfang bis festgesetztem Ende arbeiten, sind P-Zeit-Kultur-Menschen (polychrome) ganz anders! Also Menschen wie ich! :-) Sie widmen sich einem Ereignis so lange, bis eine neue Neigung auftaucht. 
Das ist nun deswegen schwierig, weil Deutschland als typische M-Zeit-Kultur gilt, weil eher individualistisch, alles muss schnell gehen, Zeit ist Geld, morgens ins Büro, dann wieder weiter, hier organisieren, dort organisieren. In mir steckt aber ein Brasilianer oder so etwas (dort gilt die P-Zeit-Kultur) und ich habe es satt, ständig irgendetwas zu organisieren. Ich möchte gerade das machen, worauf ich Lust habe. 
Die Monochromen können immer nur eine Sache beginnen und müssen sie auch abschließen. Sie können nicht lesen und dabei Musik hören, sie können nicht einen Roman unterbrechen, um einen anderen zu lesen, sie verlieren sonst den Faden, im Extremfall können sie nicht antworten, wenn sie sich rasieren oder schminken. Bei den Polychromen ist es genau umgekehrt. Sie müssen immer mehrere Arbeiten auf einmal vorantreiben, und wenn sie nur eine Sache machen, langweilen sie sich furchtbar. Ja, so bin ich. Ich lese mehrere Bücher gelichzeitig, hasse es, den ganzen Tag im Büro abzusitzen, höre Musik beim Lesen, habe immer Tausend Projekte und brauche das.
Das habe ich heute dank Facebook gelernt. ;-) Und dank UTB und Umberto Eco! ;-) http://bit.ly/8Zeg9Y

Montag, 15. November 2010

Heute - ein ganz besonderes Buch...

... das ich nicht noch einmal lesen werde. Ja, das ist das Thema für Tag 6 in der Stöckchen Bücherliste. Ich spreche von einem meiner Lieblingsbücher, einem Buch, welches die Axt für das gefrorene Meer in mir drin war (Kafka). 

Geweint habe ich, stundenland geweint. Von Anfang an hatte mich dieser Roman gefangen, in seiner eindringlichen Sprache, in seinem schwarzen Humor, in seiner Lapidarität. Doch dann kam diese eine Stelle, an der man denken könnte, dass ja schon alles vorbei ist, als er nach Hause zurückkehrt, als Überlebender eines Konzentrationslagers. Und was passiert mit mir? Plötzlich bricht alles aus mir heraus, all die Wut, all die Trauer von den Seiten zuvor, aber noch mehr: Plötzlich erkannte ich mich in dem Jungen wieder, in György. Natürlich ist eine Krebserkrankung nicht mit einem KZ vergleichbar, doch die Sätze, die der Junge spricht, die Entgegnungen auf die Mutmaßungen der Erwachsenen, denen er ausgeliefert ist, sie erinnerten mich sehr an meine Situation, als ich von der Krebssation zurückkehrte. Das kann ICH nicht in Worte fassen, der Nobelpreisträger Imre Kertész hingegen schon, das zeichnet ihn als einen der größten Literaten des 20. Jahrhunderts aus. Ich kann mich nicht mehr dieser Sprache, dieser Geschichte aussetzen. Nicht ohne die Erwartung erneut zwanzig Minuten oder mehr ununterbrochen zu weinen. Ohne erneut in dieses Tal der Tränen gerissen zu werden und vielleicht diesem nicht mehr zu entkommen. Ich möchte dieses Buch nicht lesen, möchte aber dass es andere lesen, denn dieser Roman ist vielleicht einder der bedeutendsten Romane der letzten hundert Jahre. 
Dieses Buch wurde auch verfilmt: http://bit.ly/dz9NbQ und http://bit.ly/9pErBb.

Der ABK und das Wetter

"Vielleicht sollte ich ja doch auswandern", beginnt der Vorsitzende des ABK, "dieses Wetter macht mich wahnsinnig, es ist eine Unverschämtheit dieses Wetter in Deutschland!" Ich insistiere ganz vernünftig, dass Deutschland ja nichts an seinem Klima ändern könne, das sei eben so wie es sei. Doch dann schreit mich der launische Vorsitzende des ABK an: "Dieses Scheiß Klima ist ein Symbol für das politische Klima!!!" Solche Ausbrüche bin ich ja nun gewohnt und Vorwitzigkeit hilft da sicherlich nicht - mein "Das politische Klima ist kalt und regnerisch?" hat er nur kurz mit einem wütenden Schnauben bedacht und es sonsthin ignoriert -, daher nehme ich ihn ganz ernst, mache auf guten Zuhörer und frage unschuldig, wie er das meine. "Nun", meint er, "nehmen wir doch mal S21, wie diese offensichtlich schlecht ausgebildetet und unvorbereiteten Polizisten auf Omis und kleine Mädchen eingedroschen haben." Ja, wende ich ein, das sei schon mies gewesen, aber vor allem ein politisches Problem. "Und wie!" schreit er mich an. "Natürlich ist das ein politisches Problem! Genauso wie das ganze Thema AKW und Gorleben und so. Das beweist doch jedem von uns, dass die da oben, um es mal umgangssprachlich zu nennen, sich einen Scheiß um uns und unsere Meinung scheren. Denen sind wir doch egal." Ich insistiere das dies ja schon die Tage in den Medien breitgetreten wurde und sage, ein weiteres Mal Vorwitzigkeit spürend: "Naja, nach Frankreich oder Griechenland willst du wohl nicht auswandern, oder?!" daraufhin poltert er wieder los: "Das ist alles überhaupt nicht witzig! Es ist traurig, es ist beschämend. Und diese leidige Integrationsdebatte erst! Was soll der ganze Scheiß?! Meinst du, es wird sich hier etwas ändern, wenn sich alle so anstellen? Plötzlich werden hier Menschen nach ihrem Wert für die Gesellschaft bewertet. Haben sie sich ´gut integriert´, dürfen sie bleiben, haben sie sich ´schlecht integriert´ müssen sie gehen? Da haben Leute von der CDU und der CSU in letzter Zeit Dinger rausgehauen, das passt auf keine Kuhhaut!" Vorsichtig frage ich nach, ob er denn eine Lösung für all diese Probleme habe. "Ach", sagt er, "da gibt es so viele Dinge. Das Bedingungslose Grundeinkommen, das du ja auch favorisierst, mehr Volksentscheide, mehr Demokratie, da gibt es so viele Möglichkeiten, doch da muss sich etwas in den Köpfen ändern, etwas Grundlegendes." Und wie?! frage ich, erst leise, dann laut. "Auf die Straßen gehen ist schon ein Anfang, mehr Demos, mehr Streiks, es muss den Kapitalisten und Lobbyisten ans Geld gehen, dann horchen sie est auf." Ich entgegne ihm schnell: "Aber kann das alles sein?! Das sind doch auch recht beschränkte Mittel." Dann beginnt er erneut von den kleinen Schritten, von Kundgebungen, von Flyern usw., wie so oft. Und ich frage mich wirklich, wohin das alles führen kann. Genauso wie der Post. Keinen Schritt weitergekommen! Wie soll das alles weitergehen, lieber ABK? Wie wird unser Klima wieder anders, nicht mehr so regnerisch und kalt? Weiß es jemand???

Das Wort zum Sonntag

Tag 5 wäre eigentlich noch nicht so weit, aber weil Sonntag ist und weil es sooooo gut passt, kommt der Eintrag zu: Ein Buch, das du immer wieder lesen könntest, schon jetzt!

OSHO - ja, es ist ein Buch von Osho...
Das traut man mir nicht zu, aber ich hatte ja eine Phase, in der ich grundsätzlich Sätze mit den Worten: "Osho sagt..." begann. Es hat mir damals viel gebracht, fand ich, aber die meisten Menschen waren einfach nur davon abgenervt, fragten sich, welche Drogen ich dieses Mal genommen habe. Aber nein, er hat mich beruhigt - ja, die Texte sind extrem, und bei meinen ersten Versuchen, dachte ich auch nur die ganze Zeit: Was erzählt er denn da? Was ist das nur für ein esoterischer Scheiß! Aber dann plötzlich bekam er mich, ich weiß nicht durch was, und plötzlich ging der Knoten auf. Immer wieder fange ich neu an zu lesen...
Es ist Sonntag, daher lese ich euch nun einige Seiten aus diesem Buch von OSHO vor, ihr werdet sagen, der ist jetzt vollkommen durch! (Man beachte nur meine Mimik in dem Video, aber was soll´s?!) Ich bin gespannt, ob ihr euch nun das Buch nun kauft. ;-)


Sonntag, 14. November 2010

The Things I Hate...

Also, an Tag 4 der Bücherliste steht nun mein "Hassbuch": Auch hier fällt die Entscheidung etwas schwer, muss ich doch zum Beispiel als Rezensent manchmal wirklich schlechte Bücher lesen, wie z.B. Reinhard Knoppkas´ Buch "Herzschuss" (http://amzn.to/b7hfUh) (und da berücksichtige ich noch nicht diese Literatur von einem bekannten Schwulenverlag, der nur Wichsvorlagen produziert), und als Jugendbuch-Juror kriege ich allerlei Mist in der ersten Leserunde, ärgere mich aber vor allem über das Siegerbuch diesen Jahres "Memory Error oder Wie mein Vater über den Jordan ging" von T. A. Wegberg (http://bit.ly/amT6wl)... Nein, ich wähle aus Prinzip ein Buch eines Literaturnobelpreisträgers aus:


Günter Grass quält mich, er hat es immer schon getan und wird es immer tun, Nobelpreis hin, Nobelpreis her. Dabei bestreite ich gar nicht seine schriftstellerischen Qualitäten, er wird nicht umsonst diesen und viele andere Preise gewonnen haben, aber ich mag seine Person nicht, ich mag seinen Stil nicht, ich mag seine Themen nicht, ich mag seinen Umgang mit Figuren nicht, kurz: 784 Seiten Grass sind eine wahre Tortur für mich, die ich allerdings im Studium zur Prüfungsvorbereitung über mich ergehen lassen musste. Das Schlimme daran war, dass ich als Prüfling auch noch ständig Antworten geben musste auf Sachverhalte in diesem Werk, es interpretieren musste, während die anderen nach 50 Seiten aufgeben konnten, ohne dass es jemandem auffiel. Ich hasse dieses Buch, so wie ich den Film "Die Blechtrommel" hasse, weil dieser kleine Junge mit der Blechtrommel mir Alträume bereitete. Günter Grass nervt! Ohje, und jetzt habe ich wohl meine Reputation als "Literatur-experte", sofern ich die jemals hatte, endgültig verspielt! ;-)

Samstag, 13. November 2010

Wieso feiern diese...

...Integrationisten so merkwürdig? Okay, das muss ich näher ausführen: Frankfurt 2010, wieder einmal die Interkulturellen Wochen, im Grunde genommen eine gute Sache, wirklich, mich interessierten da auch einige Veranstaltungen, unbestritten. Heute dachte ich, ich müsste auf das Abschlussfest der IKW gehen, eine Wahnsinnsidee irgendwie. Dann saß ich da, hörte mir die ersten Wortbeiträge an, dachte, oh nein! Und dann begann schon der "kulturelle" Teil der Veranstaltung: Jugendliche mit Migrationshintergrund trommeln, kleine Kinder tanzen serbische Tänze, eine Japanerin führt ihre Performance vor usw. 





Als ich da saß und mich bei letztgenanntem Beitrag zu Tode langweilte, fragte ich mich folgendes: Wozu??? Wozu so ein Fest? Zum Dialog? Macht das Sinn? Ist das nicht so, dass ewig die gleichen Leute miteinander kommunizieren? Kommen denn nicht sowieso diejenigen zu solchen Veranstaltungen, die sowieso anderen "Kulturen" gegenüber offen sind? Und was soll dieser Kokolores überhaupt? Sich gegenseitig "die Kultur aus dem Herkunftsland" näherbringen? Wieso? Wäre es nicht sinnvoller, ein Miteinander zu schaffen? Die Vereine täten sich im Vorfeld zusammen und machten etwas tatsächlich Interkulturelles oder besser gesagt Transnationales? Nein, sagen dann die Integrationisten, schon schwer genug war, dass die migrantischen Kulturvereine überhaupt etwas machen bei dieser Veranstaltung, schwierig genug, das alles hinzukriegen, ohne dass sie sich ind en Haaren liegen. Ja, aber dann frage ich mich: Was soll das Ganze dann überhaupt? Wozu soll das gut sein? Immer noch: Keine Antwort. Während ich mir das alles näher betrachtete, Essen aus aller Welt (yeah!) - das ist ja auch interkulturell dann - Menschen, die es verkaufen, die miteinander in irgendeiner Sprache sprechen, die ich nicht verstehe, Kinder überall rumhüpfen, endlich hatten sie mal einen großen Auftritt, also während ich mir alles näher betrachte, erschließt sich mir immer weniger ein Sinn in dieser Veranstaltung. Die Integrationisten haben nichts verstanden, die Menschen bei dieser Veranstaltung sind sich sicher nicht nähergekommen, und das mit der Integration wird so lange nicht funktionieren, so lange man solche Veranstaltungen auf solche Weise durchführt.

Day Three in the Game ... das Lieblingsbuch...

So, jetzt kommen wir zu Tag 3 und damit Punkt 3 der Bücherliste: Was ist dein Lieblingsbuch?
Es gibt einige Aspiranten dafür, nach langen Überlegungen habe ich folgendes ausgesucht: "Eine italienische Liebe" von Philippe Besson. Warum? Das habe ich in einem Post im Dezember letzten Jahres ausführlich erklärt: http://bit.ly/9VqXiW. Ein wundervolles Buch. Ich habe heute versucht, einen kleinen Film für euch zu drehen, eine Leseprobe aus diesem grandiosen Werk:

Stöckchen Bücherliste - Tag 2 -

So, Tag 2 hält die Frage bereit, was man als nächstes lesen will... Auch da sind einige zu nennen, aber ich möchte mich auf eines beschränken, das mir der netteste Vertriebsmitarbeiter der Welt, Simon vom Schöffling Verlag, geschenkt hat:


Träumen, Wiederträumen, süchtig werden nach Träumen, und das alles in einer poetischen Sprache... Da schrecken mich  nicht einmal die schlappen 476 Seiten! ;-) Ich bin sehr gespannt!

Freitag, 12. November 2010

Stöckchen Bücherliste - Tag 1 -

So, liebe Leute, nun ist es soweit, der erste Punkt der Bücherfrageliste wird abgehakt: Tag 1 - Das Buch, das du zurzeit liest:
Nun, das wird so sein, wie bei anderen Fragen dieser Liste auch, ich werde sagen: Da gibt es doch mehrere, denn ich lese immer einige Bücher gleichzeitig, Sachbücher, Krimis und "anspruchsvolle" Literatur querbeet, denn ich mag es, in verschiedene Leben und Sachverhalten einzutauchen, mich hineinzudenken...
Da das Buch "Aspekte der Integration", das von Sonja Haug und Claudia Diehl herausgegeben, zwar ganz interessant ist, aber für den Blog vielleicht nicht ganz so spannend, wähle ich folgendes Buch aus.



Worum geht es in diesem Roman mit dem Namen "Ariel - Mord vor Jom Kippur" von Harri Nykänen? Jom Kippur, ist der sogenannte Versöhnungstag, der wichtigste Feiertag bei den Juden. Ein Helsinkier Jude namens Ariel Kafka, der Kommissar im Dezernat für Gewltdelikte ist, muss hier seinen bisher schwersten Fall lösen, und seine jüdische Gemeinde und damit sein Bruder sind mittendrin in diesem Fall. Zwei Araber werden bei der Eisenbahnbrücke von Linnunlaulu ermordet aufgefunden. Nur kurze Zeit später stoßen Kafka und sein Team auf zwei weitere Leichen, auch sie Muslime – und sie bleiben nicht die letzten Toten innerhalb nur weniger Tage. Brisant wird dies alles deswegen, weil der israelische Außenminister einen inoffiziellen Besuch bei der jüdischen Gemeinde angekündigt hat, und man nun Angst hat, dass diese Leichen einen terroristischen Hintergrund haben und man sich Angst um die Sicherheit des Politikers machen muss.

Der Grafit Verlag hat ein sehr spannendes Krimi-Programm zu bieten, immer wieder bin ich erstaunt von der Qualität. Auch von Harri Nykänen war ich vor dem Buch sehr begeistert, hatte ich doch einen der Romane um den Gentleman-Gangster Raid begeistert verschlungen. Dieser Roman, den ich zurzeit lese, ist vielleicht nicht ganz so spannend. Die Handlung scheint dann doch manchmal etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein, und soooo spannend ist dieser Ariel Kafka dann auch nicht gezeichnet. Aber man kann sich ja selbst einen Eindruck verschaffen: http://bit.ly/b17z36.

Mainz bleibt Mainz... am 11.11.

Okay, ich gebe es zu, manchmal bin ich NICHT GANZ auf der Höhe, so auch gestern, nein, gestern war ich wikrlich völlig neben der Spur, warum, weiß ich nicht. Eigentlich wollte ich zur Preisverleihung der Goldenen Leslie (http://bit.ly/aYVPPA), ihr erinnert euch, ich bin da in der Jury, siehe http://bit.ly/aQ2wh7.
Gestern sollte, also meiner Meinung nach, der Preis an T. A. Wegberg verliehen werden, allerdings in der realen Welt wurde der Preis schon mit großem Trara, vielen Jugendlichen und Fernsehen am Mittwoch verliehen, wie mir der Mann an der Pforte des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums erklärte. Wie konnte mir das passieren? Ich lief Richtung Altstadt, kam dabei NICHT am REWE vorbei, sondern kaufte dort ein "bisschen" Wein ein, und war plötzlich mittendrin! Ähnlich wie damals im Schirn-Video: http://bit.ly/cEhaKc. Ich war in Mainz und wollte da gar nicht mehr sein, es gab ja keinen Grund! Gibt es überhaupt einen dafür dort zu sein? ;-) 


Eine nicht ganz ernstgemeinte Anti-Hommage an Mainz und sein Karnevalstreiben: http://bit.ly/cUjIFr (hier nochmals auf Youtube). "In Mainz möchte man nicht sein!" Ich finde das Video lustig! :-)))

is a blog - Bücherliste

In den nächsten Tagen werde ich eine Aufgabe bewältigen, die mir via http://www.isabelbogdan.de/2010/10/06/die-bucherliste/ gestellt wurde. Vielleicht werde ich an einem Tag mehrere Fragen beantworten, vielleicht manchmal auch keine, aber abgearbeitet werden sie. Hoffe, dass ihr Spaß daran findet! :-)

Die Bücherfragenliste

Ein Gespen Stöckchen geht um im Bloggerland: die Bücherfragenliste. Nun schreibe ich hier ohnehin über alle Bücher, die ich lese, und einen Teil dieser Fragen kann ich gar nicht beantworten, aber sei’s drum. I’ll do my very best. Und verlinke dann, wenn ich etwas beantwortet habe, jeweils hier den entsprechenden Eintrag.

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 (vormittags) – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 7 (nachmittags) – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautor
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von jemandem empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Sonderausgabe: Von der Schule, Büchern und dem Erwachsenwerden
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?
Tag 30 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt?
Tag 31 – Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast

Donnerstag, 11. November 2010

Bambi für Integration???

Liebe Integrationisten,
haben wir es euch zu verdanken, dass heutzutage sogar ein Bambi für Integration verliehen wird? Geht es euch denn noch gut? Welch Perversion ist das denn? Nichts gegen Mesut Özil! Nichts gegen seine tollen Leistungen beim Fußballspielen, sein Engagement in verschiedenen Projekten. Aber was ist das für ein Zeichen für die vielen "kleinen Migrantenkinder", die nun erstrecht Fußball-Stars werden wollen, anstatt etwas in der Schule zu lernen? Was ist das für ein Zeichen für all diejenigen, die sich aufgrund ihrer intellektuellen Leistung integriert haben? Nur um mal in diesen Kategorien der Integrationisten zu denken. Denn im Grunde genommen darf das gar nicht sein: Für etwas einen Preis zu verleihen, dass das Normalste auf der Welt zu sein hat! Über etwas, worüber man kein Wort verlieren dürfte. Ein Typ, der mit Fußball groß rauskommen möchte, ja, nun, was braucht er? Er muss sich mit den anderen Spielern verständigen können, er muss ihnen den Ball zupassen, kein Außenseiter sein, sich selsbt anbieten, um einen Ball abzubekommen. Integration... Integrieren muss sich jeder Spieler einer Mannschaft! Was macht also Mesut Özil so besonders? Armes Deutschland, wenn es einen "Integrations-Bambi" zu brauchen meint. Das muss eine Gesellschaft sein, die sich selbst nicht sehr ernst nehmen kann, eine Gesellschaft, die vieles nicht verstanden hat. Eine Gesellschaft, mit zu vielen Integrationisten, die die Welt nicht verstanden haben, die wahrscheinlich noch auf den Knall warten.
Mit freundlichen Grüßen,
euer Schmerzwach

Die Optionen-Gesellschaft: Das Gedicht

Du kannst jenes tun, sagt die Mutter, du kannst dieses tun, sagt der Vater, tausend Möglichkeiten des Studiums eröffnet dir der Lehrer, viele verschiedene Ausbildungen wären auch noch möglich, sagt die Sozialarbeiterin, deine Facebook-Freunde laden dich zu Tausend Gruppen ein, deine Schulfreunde erzählen dir fortwährend, welche Musik ihnen gefällt, die diversen Newsletter informieren dich über Veranstaltungen in der Gegend, die Stadtmagazine schlagen dir Filme vor, deine Tante schickt dir Emails, in denen sie dir die besten Geschenke für deine Freundin anpreist, deine Freunde tragen dich in Newsletter ein, die dir Einkaufsschnäppchen (teure Markenklamotten) offerieren, auf den Ausstellungseröffnungen lädt man dich zu weiteren ein, Kunst-Studenten möchten mit dir ein Filmprojekt machen, dein Onkle fragt dich, ob du beim örtlichen Fußballverein die Jugendlichen trainieren möchtest, auf Plakaten siehst du tolle Initiativen, an denen du dich gerne beteiligen möchtest, im Email-Verteiler deiner AG tauchen immer wieder Anfragen auf, ob du dich an Demos beteiligen möchtest, deine Freundin möchte einen Literaturzirkel organisieren, an dem du teilnehmen musst, auf Twitter werden dir Tausende Blogs vorgeschlagen, die du lesen sollst, die Berufsberater sagen dir, dass du dich regelmäßig per Zeitungen informieren sollst, die Musikzeitschriften empfehlen dir die neuesten Platten, das Fernsehen suggeriert dir, dass du ein noch aufregenderes Leben führen musst, die Mutter sagt, mach doch mal, der Vater sagt, du musst doch nicht jeden Unsinn mitmachen, die Freunde sagen, versuche doch mal das und das, die Freundin sagt, du seist zu abhängig von deinen Freunden, die Tante sagt, sie könne noch den und den fragen, ob er einen Job für dich habe, der Onkel sagt, du müsstest schon während der Schulzeit Praktika machen, die Mutter kennt den, der Vater den, die Schwester sagt, sei doch nicht so opportunistisch, die Freunde sagen, sei doch nicht so spießig, die Freundin sagt, sei doch nicht so ein Revoluzzer, die Oma sagt, dass früher alles anders war, der Opa sagt, je, genau, und es war auch alles besser, die Facebook-Freunde schreiben ständig, wo sie gerade sind, die Studi-Vz-Freunde gründen ständig neue Gruppen, die Twitter-Freunde organisieren ständig Treffen, die Poster kündigen weitere Veranstaltungen an, die Musik-Clips rufen dich auf, mehr Spaß im Leben zu haben, deine Theatergruppe möchte, dass du mehr Flyer für eure Premiere verteilt, deine Mutter sagt, mach mal mehr für die Schule, dein Vater sagt, lerne für das Leben...
Ich kann das Wort Integration nicht mehr hören und nicht mehr sehen!!!

Als würde so ein Mist irgendjemandem irgendetwas bringen!!!

Mittwoch, 10. November 2010

Alltäglicher Kampf

Alltäglicher Kampf
Zwecks Drehs einer Partyszene vom 8.-10.11.2010 suchen wir dringend 30-50 Statisten, die sich von 17 Uhr bis 1 Uhr Zeit nehmen um ein Publikum zu stellen. Location ist der Ponyhof, welcher uns netterweise als Drehort zur Verfügung steht. Wer Interesse hat melde sich bitte schnellstmöglich per mail unter: ...  Liebe Grüße D.



So lautete die Ansage auf Facebook, die ein ehemaliger meiner Schüler postete. Natürlich reagierte ich darauf. Denn: Film, das Feiern spielen, lustige Location namens Ponyhof... Wat willste mehr?! dachte ich. Und so begab ich mich ins gemütliche Darmstadt die letzten zwei Abende...




Hier nun ein paar Impressionen vom Set, mit Kameras (ausgesprochen mit französischem Akzent, da der Regisseur Franzose ist, eh...).



Es war schön, bestimmte Menschen von früher wiederzusehen, neue Leute kennenzulernen, die nun in deren Leben sind...


Worum geht es in diesem Film? Grob gesagt, wie der Titel schon sagt, um den alltäglichen Kampf, den Überlebenskampf. Figuren, die sie heute zuhauf gibt, die jeden Tag neu darum kämpfen, ihr Leben in den Griff zu bekommen, zu lieben, und wenn auch nur Sex herausspringt, aus dem Leben flüchten für eine gewisse Zeit, Drogen konsumieren, überleben, arbeiten, um das tun zu können, was man möchte...




Ja, es hat Spaß gemacht zu drehen, wie immer, vielleicht sogar mehr als sonst, und es lag nicht nur am Saufen und vor allem am guten Essen, es lag auch nicht daran, dass ich plötzlich vom Statisten zur Nebenrolle aufgestiegen bin (aber dazu dann mehr, wenn es so weit ist - ich werde zusammengeschlagen von Diego, dem Hauptdarsteller, weil ich ihn doff anlabere und auslache, weil er keinen hochkriegt beim drogengeschwängerten Sex auf der Toilette, also nicht mit mir, sondern mit ner Frau...). Nein, die Atmosphäre war einfach saunett, man hat sich währenddessen nette Geschichten erzählt, getanzt, gesungen, schön...




Alltäglicher Kampf, ja, auch die letzten Abende beim Drehen. ;-) Nächstes Jahr wird es eine Premiere geben. Ich werde euch, werte Leser/innen, dazu einladen...

Sonntag, 7. November 2010

Flashmob-Aktion Freeze in Frankfurt - Bilder -

Wir waren da! Saukalt war es, aber irgendwie auch wieder witzig, der schönste Mann des Lebens wollte zuerst nicht mitmachen, und war dann plötzlich mittendrin. Übrigens war seine Gruppe, in der er stand, die schönste Gruppe des Events überhaupt! :-) Aber hier erst einmal zwei Videos, die andere von diesem Flashmob Freeze gemacht haben: http://bit.ly/aDNoFU und http://bit.ly/dtWnD1.

Hier einige Eindrücke, gefreezed sozusagen:


Diese Frau macht das doch jeden Tag, da kann man mir nichts erzählen! :-) Ich fand die cool! Die zwei Frauen sind da blöd reingelaufen, haben gar nichts gemacht, das sieht man aber auf dem Bild nicht! ;-)


Herzallerliebst!!!



Gekonnt?!



Das war noch davor - man beachte die Iri-Frisi! Ich würde mal sagen: die Frisur des Tages!!! 



Nun, was war hier die Aussage???


Die Schönen und das Fahrrad...

 Die Auflösung!

Flashmob-Aktion Freeze in Frankfurt

Genauso wie im letzten Jahr findet heute wieder die Flashmob-Aktion Freeze in Frankfurt statt. An genau dem selben Datum wie letztes Jahr (7.11). Wer sich nicht mehr dran erinnern kannoder nicht dabei war:
http://www.youtube.com/watch?v=Q5B85ImYOrI
...wir waren trotz extrem schlechtem Wetter (es hat den ganzen Tag zuvor geregnet) ca. 120-150 Personen.
Das können wir dieses Jahr doch toppen oder ?? ;-))

Freeze Flashmob heißt:
Auf einem bestimmt Start-Signal bleiben alle 5 Minuten in ihrer Bewegung stehen. (Bis zum Signal wieder.) Danach gehen alle weiter so als wäre nie was gewesen.
Und zwar um 15.30 Uhr am Römerberg.

Hier nochmal gut in der Übersicht wie das Ganze ablaufen soll: 

http://www.youtube.com/watch?v=jwMj3PJDxuo


Alle Informationen stammen von dieser Facebook-Seite:
http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=145884115440643&index=1

Also, macht mit bei dem merkwürdigen Event! :-)
Ich werde da mal hingehen und Fotos für euch machen. :-)

Samstag, 6. November 2010

Schmerzwach auf Facebook

Nun ist es so: Heute haben wir den 6.11.10, am 6.12.09 gab es den ersten Post in meinem Blog - also habe ich noch genau einen Monat Zeit, dann wird mein Baby (dieser Schmerzwach-Blog) ein Jahr alt. Juchhu! Zu diesem Zweck habe ich auf Facebook eine Seite eingerichtet: http://on.fb.me/aXAwvf. Auf dieser Seite sind noch einmal Bilder, Videos, weitere Kommentare und Tipps zu finden. Und eine Veranstaltung: 
Ein Jahr Schmerzwach http://on.fb.me/bRMjvA
Dort geht es vor allem darum, die Seite noch einmal etwas prominenter werden zu lassen und 5000 Seitenanrufe bis zum 6.12.10 zu erreichen. Das fände ich sehr super! Ich würde mich freuen, wenn ihr euch daran beteiligen würdet! Auf dem Blog wird es nun eine kleine Umfrage geben. Ich werde die zehn Posts benennen, die die meisten Aufrufe hat (aber nicht nach der richtigen Reihenfolge) und hoffe, dass ihr bei der Umfrage abstimmt, welcher euer liebster Post ist. Ich danke euch vielmals im Voraus!

Freitag, 5. November 2010

LICHTER

Die LICHTER Filmtage Frankfurt / Rhein-Main, „Das Festival im Wir und Jetzt”, sind seit 2008 die jährliche Plattform für neue Produktionen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region.

Im Jahr 2011 werden die LICHTER Filmtage zwischen dem 24. und 27. März stattfinden. Damit sie toller, größer und schöner denn je werden, wäre es gut, für sie auf der folgenden Seite abzustimmen: http://www.guteplakate.de/content/lichter-filmtage-frankfurtrhein-main. Alles was ihr machen müsst: Klickt mit eurer Maus auf Stern Nummer 5 und vergebt 5 Punkte. Warum?
"Der Gewinn, Mediavolumen im Wert von 10.000 Euro, könnte die Sichtbarkeit und den Bekanntheitsgrad des Festivals in 2011 in ungeahnte Höhen katapultieren." (P.)

„Das Festival will eine Grundlage schaffen für die lebendige Szene im Rhein-Main-Gebiet. Eine Tradition starten. Einen Preis stiften, der Aufmerksamkeit schaffen und Engagement fördern soll. Kurz: Eine schon bestehende und erfolgreiche Gemeinschaft von Filmschaffenden aus der hessischen Heimat ins Licht der Öffentlichkeit rücken.“ So lautete beim Start der Planungen für die erste Auflage, Ende 2007, die Leitidee für die LICHTER Filmtage, die auch nach drei erfolgreichen Festivals noch gültig ist. (Quelle siehe unten)

Mehr Informationen erhaltet ihr hier: http://www.filmtage-frankfurt.de/.

Montag, 1. November 2010

Mucke fucke

Playlist des Monats Oktober:
  1. Brasstronaut - Requiem for the Scene http://bit.ly/9ZKlzJ
  2. Apparat - You don´t know me (OST Octane) http://bit.ly/cY686w
  3. Yeasayer - Sunrise http://bit.ly/ddbeTc 
  4. Να' χα δυο ζωές - Γιάννης Κοτσιρας http://bit.ly/bltXPz 
  5. Julian Kantus - Verlass dich http://bit.ly/d7GNP8 
  6. Lilly Wood & The Prick - L.E.S. Artistes http://bit.ly/9IQdgO  
  7. Beach House -- Norway http://bit.ly/a3UUmJ  
  8. Mark Ronson & The Business Intl - Bang Bang Bang http://bit.ly/9DIZ8J 
  9. sexion d'assaut désolé http://bit.ly/dlck89 
10. I Need a Dollar - Aloe Blacc(Remix) http://bit.ly/bXtgpz  
11. Angus And Julia Stone - And The Boys http://bit.ly/crIoTD 
12. CARIBOU - Sun http://bit.ly/crIoTD   
13. Villagers - 'The Meaning of the Ritual' http://bit.ly/xqkin 
14. Chromeo - Needy Girl http://bit.ly/9SH6oB 
15. Mercury Rev - In a Funny Way http://bit.ly/IjPEY