Freitag, 30. September 2011

Dominik Schmidts Gedanken: Passage




Der beruhigende Regen,
Schenkte mir den Segen,
Den Segen der Ruhe,
Schützend wie eine Truhe.

Geboren ohne Dach,
Düster wie die Nacht,
So wurde ich wach,
Und sah dich - welch eine Pracht.

Gebe niemals auf,
Verlass dich drauf,
Finde dein Glück,
Erarbeite es dir, Stück für Stück...

Mittwoch, 28. September 2011

Pacaveli´s Gedanken-Blog: von der kunst zu künstlern



Man sagt sich
Kunst sei angeblich
der Spiegel ihrer Zeit
doch erblindet
verliert sie den Einblick
könnte sie sich selbst noch erkennen
würde sie nur sehen
sie ist nichts mehr
als ein bloßer Teil
längst unbedeutend
nur noch rechter Arm
eines leblosen Abbildes

Dienstag, 27. September 2011

Sprich! Plan B - am 27.9. vor dem McDonalds

Unser Plan B - und Plan B ist umgezogen. Also, bei der Ersten Frankfurter Sprachwoche. Irgendwie waren wir auf der anderen Seite - und fanden, dass zu wenig Leute vorbei kommen. Dann sind wir mit der Bühne übergesiedelt. Vor Mäcces, H & M und McFit und vor dem Müllwagen. 




Es ist natürlich sehr schwer an der Konsti zu lesen, trotz Sprecher-Stimme wie bei Walter Jauernich. Selten so viele Zuhöre gehabt - unbewusste Zuhörer. Viele haben es nebenher gehört, aber nicht wahrgenommen. Die wenigsten sind stehen geblieben...


Aber es ist eine große Herausforderung. Welchen Text wähle ich aus? Wie lese ich vor? Verena Boos hatte ihren Text von Nachwuchsworkshop von Klagenfurt dabei. Sehr schön. :-)


 Ein sehr lebendiger Vortrag von Peter Kapp, gerne bald mehr...



Bei mir blieben welche stehen, weil ich gesagt habe, dass ich eine kurze Geschichte über einen Mann und eine Frau lesen werde. Die Liebe... zieht an. Und die Emotionen. Bei George blieben auch einige stehen. :-)




Ricco - extra angereist aus Zürich, hier mit den Mikrofonen (die wir dann doch nicht benutzt haben), das ist Engagement. :-)

Erste Frankfurter Sprachwoche (Sprich! e.V.) - Vorbereitungen








Montag, 26. September 2011

Sprich! mit Plan B + mir - am 27.9.

Wer oder was Sprich! e.V. ist, habe ich an dieser Stelle bereits erklärt, aber wer oder was ist Plan B? Ganz einfach: eine Autorengruppe aus Frankfurt, die sich regelmäßig trifft, ähnlich wie die Textwerkstatt Darmstadt, und eigene Texte bespricht. Manchmal lesen sie auch gemeinsam vor Publikum. Verena Boos (Bild oben), Walter Jauernich (2.Bild) und Peter Kapp (3.Bild) werden dies auch recht bald wieder tun. Und zwar gemeinsam mit mir. Wieso? Weil ich eventuell auch Mitglied von Plan B werden darf. Schauen wir mal. Vielleicht darf ich Dienstag nicht so viel Quatsch erzählen wie sonst auf Lesungen, um bei ihnen einen guten Eindruck zu hinterlassen. :-) Wo wir lesen werden? Direkt an der Konsti (Konstablerwache). Yeah. Gegenüber vom Nachtleben. In einem bunten, glitzernden Zelt. 


Ach ja, Rushy Rush von x-qm wird uns dieses Zelt bauen. Ich bin gespannt. Ab 16.00 Uhr werden wir vier Autoren abwechselnd anderthalb Stunden lang aus unseren Werken lesen. Ich würde mich sehr sehr glücklich schätzen, euch dabei zu haben. Ja, möglichst viele von euch. Und schickt eure kleinen Geschwister auf die Konsti. Und deren Freunde. Und überhaupt. :-)

Sonntag, 25. September 2011

Schirn at night 23/9/11 - Alle kommen ins Wunderland

Spongooooooo! Herrlich sehe ich auf diesem Bild aus, ganz entzückend. ;-) Und der schönste Mann der Welt beäugt mich da, als würde er sich gerade fragen: "Wat, wer bist du denn? Wasn Vogel?" Ich weiß nicht, also, ein bisschen wie aus den Sixties entnommen, mehr Edward G. Robinson als Woody Allen. ;-) Aber wir wollten in den inneren Zirkel...
Der Kreis schließt sich. Das war das Motto des Abends, der ganz im Zeichen der Geheimen Gesellschaften stand. Es gab ein Photographisches Atelier. Da wurde man fotografiert und bekam dann den Zugang für die Seite: http://schirncircle.de/ und damit  eine Schirn circlecard und spezielle Vorteile wie exklusive Führungen außerhalb der Öffnungszeiten, insbesondere mit Kuratoren der Ausstellungen und freien Eintritt. Eine tolle Idee der Marketing-Abteilung der Schirn Kunsthalle. Deswegen musste dieses Foto sein. :-) Ich bin auch sehr gespannt, was mich da alles erwartet. Ansonsten durfte man die Auftritte des Burlesque Künstlers Mr Pustra genießen. Wem es gefällt...
Um einen Eindruck von Mr Pustra zu gewinnen, hier ein kleines Video, "Now you´ve got to kiss me if you miss me, Mister":
http://www.youtube.com/watch?v=REtdBoeWQJY

Samstag, 24. September 2011

Mauerschau - 24.9. in der Zeilgalerie


Es war ein spannendes Experiment, was die Schauspielerin und Regisseurin Barbara Englert in die Tat umgesetzt hat: Ein Theaterstück zu den Leuten hin zu bringen. In Kooperation mit x-qm, ein Projekt, das die Nutzung des öffentlichen Raumes zum Thema hat - die anleitende Frage ist: Wem gehört der öffentliche Raum - inszenierte sie das Theaterstück "Mauerschau" von Clemens J. Setz als Deutschland-Premiere im gerade leer stehenden Dachcafe auf der Zeilgalerie. Spannend diese Kulisse auf Ebene 9, waren doch die Türen offen, so dass man die Leute, die auf die höchste Ebene zum "Skyline fotografieren" wollten, vorbeilaufen hörte. x-qm bietet im Tausch gegen eine gute Idee beste Lagen und ein Dach über dem Kopf in der Frankfurter Innenstadt, auch Sprich! e.V. wird bei der Ersten Frankfurter Sprachwoche mit ihnen kooperieren. Projektleiter sind Heiner Blum und Jakob Sturm. Am 22.9. gab es eine öffentliche Generalprobe des Stückes, am 23.9. und 24.9. wurde es aufgeführt. 
Mauerschau: Ist ein Stilmittel, welches bei Theateraufführungen häufig eingesetzt wird. Es ist ein mündlicher Bericht einer Person, die von einem erhöhten Standpunkt aus eine Handlung beschreibt, die auf der Bühne nicht zu sehen oder nicht darzustellen ist (Krieg, Hinrichtung ect.). (Quelle) "Mauerschau" ist das erste Theaterstück von Clemens J. Setz, der in aller Munde ist, seitdem er es im vergangenen Jahr auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte und in diesem Jahr sogar den Preis der Leipziger Buchmesse mit seinem Erzählband „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ erhielt (seine Romane: „Söhne und Planeten“, „ Die Frequenzen“). Barbara Englert lernte ihn bei einem Fotokunstprojekt namens „MOMENTUM. Dichter in Szenen“ (Fotografien von Alexander Paul Englert) kennen. Diese Ausstellung wird übrigens ab 8.1.2012 im Frankfurter Goethe Haus zu sehen sein. 


Vom Wohnzimmerfenster aus beobachten ein junges Paar und ein Freund einen Stalker im Hof, der einer Nachbarin nachstellt. Was als harmlose Feierabendbeschäftigung beginnt, eskaliert urplötzlich, und nun versuchen sie, mit den seltsamsten Mitteln den Verstrickungen von Terror und subtiler Gewalt zu entkommen. Verstand und Logik bleiben dabei auf der Strecke, komische, groteske und peinliche Situationen wechseln einander ab.
Ein unheimliches Stück, sehr absurd und vor allem kurzweilig. Ich war nicht nur von Jonas Englert beeindruckt, der sich für Klang und Ton verantwortlich zeichnete, und es geschafft hat, gute 45 Minuten reglos auf der Bühne zu sitzen, fast wie eine Pflanze, sondern auch von den drei Schauspielern Thomas Hupfer, Victoria Schmidt, Cyril-Elias Sjöström, die nicht nur fehlerfrei, sondern sehr authentisch und kraftvoll spielten. Wenn ich sie beobachtete, fühlte ich den Stalker, so als wäre er tatsächlich körperlich präsent. Ich fühlte ihre Müdigkeit, die durch nächtliche Anrufe zustande kommt - und vor allem Mich terrorisierten diese Anrufe ebenso. Denn der Klingelton hätte mich aus tiefstem Schlaf geweckt - und die Stimme von "Stefan" (Cyril-Elias Sjöström) hätte mich ebenso wecken können: Warum schreien die in modernen Theatern immer? ;-) Eine gelungene Aufführung. Man wünscht sich mehr solcher Projekte in Frankfurt, das sich langsam aber sicher tatsächlich zur Kulturhauptstadt mausert. :-) Und ich möchte noch mehr von Jonas Englert sehen. :-) Gleich nächste Woche (bei seinem Projekt "Tanzmusikpoesie" - das "Medea" aufführt). 

Freaky Frankfurt

Frankfurt, Hauptwache, 24.9., 17.48 Uhr

Mein erstes Buch

Darf ich stolz auf mich sein? Ja, ich glaube, ich darf das. Stolz wie Bolle. Oder so. Noch halte ich es nicht in Händen, aber man kann es schon bestellen. :-) http://amzn.to/qQGTPf
Das ist alles so aufregend. Wie wird es den Leser_innen gefallen? Wer interessiert sich dafür, wer möchte mich für Lesungen buchen? Wer hat daran ein Interesse, das Buch zu besprechen oder mich zu interviewen? Wie reagieren die Kranichsteiner und ehemaligen EKS-Schüler_innen auf das Werk - schließlich wurde ich von ihnen inspiriert? Wie viele Bücher verkaufen sich? Die ganze Auflage? Oder doch nicht? Muss eine neue Auflage gedruckt werden? Oder interessiert sich niemand dafür?
Es war unheimlich spannend, diesen ganzen Prozess mitzumachen. Von der ersten Idee zum ersten Entwurf, über die erste Kontaktnahme zum Verleger bis zu den ganzen verschiedenen Versionen, Testleser-Runden, über die Titelsuche, die sehr nervenaufreibend und vor allem sehr viel Zeit in Anspruch nahm, bis zur Festlegung wie das Cover aussehen soll und die letzte Version, die ihr jetzt bewundern dürft, entstand. Ein Buch, das Lust auf mehr macht. Ein Buch, das euch hoffentlich Lust aufs Lesen macht. 

Freitag, 23. September 2011

Sprich! Erste Frankfurter Sprachwoche 27.9. - 30.9.11

Lange habe ich hier nichts mehr von Sprich! e.V. und der Sprachwoche in Frankfurt gepostet. Wir waren nicht untätig und haben auch nicht das Projekt begraben, nur weil ich nichts mehr darüber geschrieben habe. Im Gegenteil. Auf diesem Flyer seht ihr alle Veranstaltungen - und ich würde mich sehr glücklich schätzen, wenn ihr zu möglichst vielen Veranstaltungen zwischen dem 27.9. und 30.9. kommen würdet! :-) Ich danke euch sehr im Voraus (auch für das Weitersagen ;-)).



Erklärungen zu den Veranstaltungen seht ihr auf diesem Bild, ich denke, dass für jeden etwas dabei ist - und mich kann man auch zwei mal live sehen und hören. :-) Dienstag Nachmittag und Donnerstag Abend. 



Mehr Infos bekommt ihr bei Interesse bei mir. Würde mich freuen, euch alle zu sehen. :-)

Donnerstag, 22. September 2011

Dominik Schmidts Gedanken: Alles in Scherben



Um mich herum, 
Es bringt mich um, 
Alles in Scherben, 
Dein Schicksal werd ich erben, 
Um zu entkommen, 
Wurd' mir die Last genommen, 
Doch Zweifel die mich plagen, 
Und aus mir herausragen! 

Ohne dich mein Licht, 
Angst, die mich bricht, 
Ein zu hoher Preis, 
Alles reist. 

 Getauft im Blut, 
Zeigt sich dein Mut, 
Mit reinem Herzen, 
Doch besiedelt mit Schmerzen. 

 Geflohen aus der Realität, 
Ist es leider zu spät, 
Ich bin dort geblieben, 
Um erneut zu lieben, 
Doch muss ich zurück, 
Oder ich werd' verrückt.

Dienstag, 20. September 2011

The Global Party 2011

Nach dem Guinness´ Buch der Rekorde war es die größte Party der Welt! The Global Party 2011 fand gleichzeitig an 93 Orten auf der ganzen Welt statt, am 15. und 16.9. - und zwei Clubs in Deutschland durften daran teilnehmen. Einer davon war das Travolta in Frankfurt. Und ich durfte dank der wundervollen Lu daran teilnehmen. Diese Party war ein riesengroßes Charity-Event - der Erlös der Veranstaltung wird an karitative Einrichtungen und Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. Eingeladen wurden Persönlichkeiten aus Sport, Unterhaltungsbranche, Kultur, Politik und Wirtschaft, um die Nacht zum Tage zu machen. Es ist eine sehr große Leistung von den beiden Brüdern Smith, das sie diese Party in ihren Club geholt haben...
Inspiriert von den Abenteuern des Phileas Fogg aus Jule Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ wird innerhalb von 24 Stunden in den über 80 angesagtesten Clubs der Welt mit mehr als 80.000 geladenen Gästen gefeiert. Das Besondere: Jeder der international eingeladen VIPs erhält eine Sonderausgabe des so genannten „Key-2 Luxury“. Dieser silberne und unverkäufliche Schlüssel dient einerseits als offizielle Eintrittskarte zu “The Global Party“. Er ermöglicht aber andererseits über die Veranstaltung hinaus seinem Schlüsselhalter Zugang zu den exklusivsten Orten der Welt und lebenslang bestimmte Privilegien (http://www.key2luxury.com/about).
Leider bin ich nicht so der Yellow Press Kolumnist, leider keine Constanze Rick und so, daher kann ich nur zwei Namen von VIPs nennen, mehr habe ich nicht erkannt. Sabrina Setlur und das Bo - bekannt aus der Trash-Sendung X Factor. Was gibt es über die Party zu sagen? Hmmm... Gruselig: Selten so viele botoxgespritzte Menschen in Live gesehen. Traurig: Einige der Damen (gerne zu zweit) standen herum und versuchten wohl reiche Junggesellen kennenzulernen. Dekadent: Die ganzen verwöhnten Jungs aus Sachsenhausen, die auf große Macker machten - irgendwie auch wieder süß. Lustig: Nach einer Weile kam eine attraktive Frau auf uns zu und meinte: "Ihr scheint ja die einzigen hier zu sein, die richtig Spaß haben. Denn saugut: die Musik von den beiden Smith-Brüdern. Alleine schon, dass "Everyday People" von Arrested Development und "Finally" von Cece Peniston liefen und ganz tolle Mixe und Smash Ups aus den letzten zwei Jahrzehnten, machte mir gute Laune. Vor allem, weil die wundervolle Lu total abgegangen ist und mich mitgerissen hat. Natürlich könnte es auch daran gelegen haben, dass wir alle Getränke gratis bekommen haben, den guten Gin mit dem Tonic, guten Sekt en masse - und irgendwann auch mal Champagner - normalerweise sollte man es ja umgekehrt machen, zuerst das beste Zeug (Moet) und danach die anderen Getränke, aber wir feiern die Feste, wie sie fallen und trinken die Getränke, wie sie vor einem stehen. ;-) Allerdings gab es die Getränke nur bis zwei für umme. ;-) Nur. :-))) Dann zogen auch wir weiter: in die Panorama Bar im schauspielfrankfurt, um dort weiterzufeiern, mit ein paar Leuten, die etwas tanzwütiger und gutgelaunter waren. Auf dem Weg trafen wir auch noch alte Bekannte aus meinem früheren Leben. So volltrunken war das wunderschön.