Samstag, 31. August 2013

schmerzwach reist: Potsdam, Griechenland


In Potsdam war ich tatsächlich noch nie - trotz so vieler Besuche in Berlin. In oder am Wannsee, ja, da war ich schon mal - ein herrlicher Nachmittag damals. Mit einem spannenden jungen Mann. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich hatte einen Termin in Berlin Schöneberg, ebenfalls mit einem spannenden Mann, etwas weniger jung allerdings, und geschäftlich - und dann setzte ich mich einfach in die Bahn, stieg am Zoo um und fuhr direkt nach Potsdam weiter, keine 20 Minuten ging das. Und dann war ich im griechischen Potsdam. Nein, echt. Irgendwie musste ich bei diesen vielen Statuen, bei dieser Architektur-Kunst immer an das antike Griechenland denken. Keine Ahnung. War so ein Gefühl. Und plötzlich schien die Sonne so grell, die Menschen waren so gut gelaunt, alle wie im Urlaub, ich auch. Und ich fühlte mich wohl. Ich lief wieder. Wie immer. Wieder so weit. Dieser Schlosspark von Sanssouci ist ja riiiiiiiiesengroß und wuuuuuuunderschön. Oh Mann, dieses Projekt "schmerzwach reist" hat mich so bereichert. Hat mir so viele neue Eindrücke vermittelt, ich habe so viel Neues erfahren, gesehen, gespürt, gefühlt. Ich bin froh darum, dass alles so gemacht zu haben...



















Freitag, 30. August 2013

schmerzwach reist: Berlin, Olympiastadion - B2run




















schmerzwach reist: Warnemünde, Meer!


Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nicht mehr. Ein altes Sprichwort, das wohl noch nie eine Existenzberechtigung hatte, und heute schon gar nicht. Ist alles auch wissenschaftlich nachgewiesen. Das ganze Leben lernt man dazu, jeden einzelnen Tag. Und wer sich ändern möchte, der kann dies auch täglich tun. Ich zum Beispiel bin ein sehr ängstlicher Mensch, eher negativ, also von Haus aus. So war ich als Kind. Immer perfektionistisch, immer total vorsichtig, unheimlich ängstlich. Und ich war alles andere als eine Wasserratte. Das Schwimmen habe ich sehr spät gelernt. Vorher stand ich immer am Wasser und traute mich nicht hinein. In der 3.Klasse wurde ich in der Schule dazu gezwungen, schwimmen zu lernen. Gut stellte ich mich nicht an. Und im Schulsport blieb mir das Schwimmen bis zum Abitur verhasst. In den meisten Gewässern dieser Erde hätte ich lange Zeit nicht einmal einen Fuß hinein getan. Nicht einmal in Deutschland. Undenkbar wäre es gewesen, in einen Fluss zu steigen und zu baden. Nein, wirklich nicht. 
Das Hänschen mochte das nie. Aber der Hans liebt Wasser, Respekt habe ich nach wie vor, das sollte man haben, das Meer und viele Flüsse sind gefährlich, in vielerlei Hinsicht, aber wenn Hans Wasser sieht, muss er hinein springen. Und so ging es mir in Warnemünde auch. Kein Handtuch dabei, bewölkt, kühler Wind, das Wasser bitterkalt (und ich ein Warmduscher). Trotzdem musste ich da hinein. Das Meer - ich habe immer Sehnsucht danach. Das Rauschen liebe ich, es beruhigt mich, inspiriert mich - und zieht mich vor allem an. So war es auch Dienstag. Wunderschön war es im Meer zu schwimmen, auch wenn es nur so kurz war. Saukalt war es auch! :-)
Rostock. Warnemünde. So nah an Berlin dran. So nah am Meer. Wenn ich in Berlin wohnen würde. Nun gut. Tu ich nicht. Wieso gehen die Berliner nicht öfter an die Ostsee? Es ist so schön dort, so schön. Ich will mehr Meer, denke ich seitdem, jeden Tag, jede Stunde. Sehnsucht. Menschen ändern sich im Leben. Reisen verändern Menschen. 
Und vielleicht wird nach diesem Posting der eine oder die andere zum Fußfetischisten. ;-)