Donnerstag, 28. November 2013

Jungsheft und Giddyheft





Es ist schon eine Weile her, dass ich das Jungsheft und damit auch das Giddyheft entdeckt habe. Was ich daran so toll fand? Erst einmal fand ich die Idee schön, dass man in diesem Heft nackte Jungs (im Jungsheft - übrigens auch mit "Latten" ;-))) und nackte Mädels (im Giddyheft) abgelichtet werden, die auch in der Nachbarschaft wohnen könnten. Will sagen: keine Models, nicht alles schön retuschiert etc. Leute, die man auch im Club trifft und gut findet. 
Was ich auch noch schön fand, war die Auswahl der Themen. Fast schon eine Neon mit interessanten Themen, weil etwas sexueller, etwas frecher. Finde ich. Mag ich.


Und jetzt ist es wieder so weit, die neuen Hefte wurden mir per Email-Newsletter angekündigt. Ich dachte, ich bringe sie euch mal näher. Auf der Homepage könnt ihr mehr erfahren. :-)








Giddyheft #13 ist fertig und ebenso Jungsheft #16 pünktlich als Weihnachtsgeschenk oder weil man´s selbst behalten möchte

Themen *Jungsheft*:
4 Lecker Jungs, Porno Valley in San Fernando, der Forensiker Mark Benecke, die gute alte BRAVO ...

Themen *Giddyheft*:
4 Lecker Mädchen, KIZ, Schwanztalk, Erektionsangst,   ...

Schnell auf unsere Seite www.jungsheft.de gehen und bestellen. 

Dienstag, 26. November 2013

Queere Videos 6: Battez-vous von Brigitte


Nicht deutsch Brigitte, sondern en francais. Brigitte also. Zwei junge Damen. Auf ganz besondere Weise gestyled. Alles ein bisschen Retro. Ein bisschen swinging sixties, ein bisschen hippie. Retro teilweise auch die Musik. Battez-vous könnte man einen Neo-Chanson nennen, etwas lieblich auf den ersten Blick, brav. Und dann solche Textzeilen wie: 


Faites-vous la guerre pour me faire la cour
Maintenant battez-vous
Soyez gangsters, soyez voyous
Maintenant battez-vous
Toi mon tout, mon loubard
Tu serais mon lascar superstar
J'ai tellement besoin d'amour
De tes bras, de ta voix de velours

Ja, sie singen von Gangstas und von einer gar nicht so süßlichen französischen Realität. Doch sie gingen noch weiter und wurden dafür berühmt in Frankreich. Sie coverten einen Song von der Rap-Band Nique Ta Mère (übersetzt: Fick deine Mudder). 
In diesem Video lassen sie zwei "harte Kerle" (so sehen sie aus, so verhalten sie sich) aufeinander treffen, die sich dann küssend balgen. Finde ich stark! Denn genau dies passt ja in den meisten Köpfen nicht zusammen. Hat man so etwas schon in einem Video einer Rap-Band gesehen, die sich selbst als harte Gangsta darstellen? Wohl eher nicht. Umso spannender ist also dieses Bild, wie wir es in dem Video sehen können ...


Sonntag, 24. November 2013

Ausstellungseröffnung 22.11.13: um 20 / 40 - 6 Positionen Konkrete Kunst im ausstellungsraum EULENGASSE


Eine kleine, aber feine Ausstellung wurde vom ausstellungsraum EULENGASSE angekündigt: Ich verspätete mich ein bisschen - und da stand ich da, erstmal draußen, weil es drinnen schon voll war. Volle Veranstaltungen sind immer gut, das lässt sich schon mal sagen. Aber warum standen die da so andächtig? fragte ich mich. Mein Nachbar (zufällig vor der Türe getroffen) sagte: du bist hier der Bürgermeister (Foursquare!) und ich sagte gar nix. Fragte mich aber, wer da die Einführung sprach. Brigitta Amalia Gonser. Jetzt weiß ich es. Die erst einmal ganz viel zur Konkreten Kunst im Allgemeinen und dann im Speziellen über die hier versammelten Künstlerinnen erzählte. „Konkrete Kunst ist in ihrer letzten Konsequenz der reine Ausdruck von harmonischem Maß und Gesetz. Sie ordnet Systeme und gibt mit künstlerischen Mitteln diesen Ordnung das Leben", zitierte sie Max Bill. In der Konkreten Kunst gibt es Linien, geometrische Figuren, Farben und Flächen. „Konkrete Kunst ist die Bezeichnung für eine Kunst ohne jede Beziehung zur visuellen Wirklichkeit, in der die bildnerischen Elemente weder Abbild der Natur noch symbolisch gemeint sind, sondern in einem Wechselspiel von (meist geometrischen) Formen nur sich selbst bedeuten.“ So drückte dies Theo van Doesburg einst aus, er gründete diese Kunstrichtung 1930. 
Wieso diese Ausstellung so wichtig speziell für mich ist (und für die Dichtungsfans), das werde ich in ein paar Tagen kundtun. :-)
Zuvor möchte ich nur ein paar Impressionen von Freitag hier zeigen. Nett war es, mit vielen interessierten Menschen. Die 6 Künstlerinnen durften bereits in aller Welt ausstellen, nun das erste Mal gemeinsam in der EULENGASSE - und ich muss sagen (und das hätte ich vorher nicht gedacht), trotz der großen Unterschiedlichkeit der Werke passen sie doch sehr gut zusammen: Dominique Chapuis (das Bild mit den beigen und weißen Streifen), Rity Jansen Heijtmayer (die Bilder mit den Keilen), Ingrid Hornef, Jin-Kyoung Huh (das letzte Foto von unten), Anneke Klein Kranenbarg (Parallelogramme und Kuben) und Hella Nohl. Letztere blieb mir im Gedächtnis, da sie als Thema "WEIN" hat, ganz spannend (die vier Bilder, die eher rötlich sind). Und Hornef (die schwarz weißen Vierecke) deswegen, weil sie würfelt. Wie ich das meine? Die Abstände der Linien ermittelt sie durch Würfeln, der Zufall entscheidet. Das ist doch ein schönes Konzept. Wie vielfältig man Streifen zum Beispiel verwenden kann, erkennt man an den Werken von Chapuis. 
Ich bin ja immer etwas aufgeschmissen, wenn es um bildende Kunst geht, aber im ausstellungsraum EULENGASSE liegen einige Kataloge, Flyer ect., die einem weiter helfen, einem die Künstlerinnen näher bringen. Kunst ist schon auch ein bisschen Arbeit und sich-damit-beschäftigen. Wer aber sofort mehr Infos haben möchte, kann in diesem Blog mehr über die Ausstellung erfahren:
http://erhard-metz.de/2013/11/23/ausstellungsraum-eulengasse-um-20-40/
Wieso braucht es Konkrete Kunst? Wieso heißt das Motto der Vernissage "Die Zukunft heißt Frau"? Und was hat Konkrete Poesie mit Konkreter Kunst zu tun?
Ich stehe gerade am Anfang - und dieser Text hier stellt mehr Fragen auf als dass er auf irgendwas eine Antwort gibt. Nein, ich bin aber auch kein Kunstwissenschaftler, ich bin nur ein normaler Konsument von Kunst ... ;-)











Freitag, 22. November 2013

Der 3.Diary Slam - so war er ...


Schön war er, der dritte Diary Slam, sehr schön sogar - finde ich. Ob die 60-65 Gäste dies auch bestätigen werden? Wer weiß das schon?! Aber es wurde viel geschmunzelt, gelacht, ge-ooooooht, mitgefiebert (was ist mit Nico passiert?) - geredet und bewertet. 
Schön werden solche Veranstaltungen durch wunderbare Gäste, die genug Offenheit, Neugierde und gute Laune mitbringen. Schön werde solche Veranstaltungen durch wunderbare Teilnehmer/innen (die in diesem Falle aus ihren Tagebüchern lesen oder wie in einem Fall auch aus dem Diary Slam Buch, Danke Joana!). Schön werden solche Veranstaltungen auch, wenn man tolle Kolleginnen hat (Lesebühne des Glücks´ Kristina und Caro) und die charmanten Gastgeber von der Zentrale, Coworking Space, in der Berger Straße 175.
Schön können solche Abende auch werden, wenn ein paar Leute wegen Krankheit absagen und nicht auftreten können: nämlich, wenn dann andere für sie in die Bresche springen (Danke, Daria! - und danke auch an mich! ;-)). Und schön werden die Abende, wenn Julia liest und ihre Freundinnen begeistert mitlachen und uns mit sich ziehen! :-)
Für die nächste Veranstaltung am Valentinstag 2014 (14.2.), wieder in der Zentrale, wünschen wir allen, die vorhaben, da zu lesen, dass sie GESUND und STRESSFREI bleiben (oder wenigstens vorher krank und gestresst sind, aber nicht in der Woche vom 14.2.). :-)
Hier ein paar gutgelaunte Eindrücke von gestern - wir sind alle ein bisschen lila (und auch ein wenig Bluna). :-)















Donnerstag, 21. November 2013

Goldene Leslie 2013: Preisverleihung an Pampa Blues von Rolf Lappert


And the Winner is ... Rolf Lappert ... mit seinem wunderbaren Buch "Pampa Blues". Trotz Demenz als Thema, trotz trostloser Gegend ein soooooo unterhaltsames Buch - mit hintergründigem Humor, Ironie und ganz vielen skurrilen Typen und Ideen. 
Gestern war es wieder so weit: Im rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur wurde die Goldene Leslie 2013 verliehen. Es ist ein Leseförderungs-Preis, dessen Preisträger / deren Preisträgerin von einer Jugendlichen-Jury (in diesem Jahr 7 Jugendliche) ausgesucht. In der Vorjury, die die Berge von Büchern vorher durchliest und eine Short-List erstellt, sitze unter anderem ich. Der aber natürlich keine Rolle bei dieser Preisverleihung spielt. Daher habe ich ein paar Fotos geschossen und mich über die lesefreudigen und klugen Jugendlichen gefreut.


Leider waren dieses Mal So und nicht anders! (SUNA) aus Mainz nicht dabei. Die Jungs liebe ich ja, aber vermutlich sind sie mittlerweile zu teuer. :-) Dafür hat uns die Singer-Songwriterin Madeleine Persson mit Hut erfreut (wobei viele der Jugendlichen den Bar-Charme nicht wirklich zu schätzen wussten ;-)). 


Eine Tradition auch dies: dass die Jugendlichen erst einmal aus ihrer Motivationsbewerbung heraus ihre Gründe vorlesen, wieso sie gerne lesen.



Sabine Hampel vom SWR führte erneut durch das Programm (wie auch in den letzten Jahren).


Auch der Staatssekretär Beckmann ist ein Dauer-Gast bei dieser Veranstaltung, der die Ministerin immer vertreten muss (sie war in diesem Fall bei den Koalitionsverhandlungen in der Hauptstadt).


Beim Zuhören schaue ich gerne aus dem Fenster - das war mein Ausblick aus dem 11. Stock ...


Und hier wird mit Staatssekretär Beckmann (ehemals Englisch-Lehrer) und Sabine Hampel über Lieblingsbücher diskutiert. Manuel, der einzige Junge und auch der einzige, der bereit s im letzten 



Auch die Vorjury war mit der Wahl sehr zufrieden. Wir hatten Zweifel, ob die Jugendlichen wirklich diese Ironie und Hintergründigkeit verstehen - haben sie! Toll gemacht! :-) Rolf Lappert erzählte übrigens, dass das Buch verfilmt wird (leicht verändert jedoch - anderer Spielort) - ohnehin war das Buch ursprünglich ein Drehbuch und sollte vor zehn Jahren mit Matthias Schweighöfer und Martin Benrath abgedreht werden (doch leider verstarb dann letzterer und das Projekt wurde auf Eis gelegt).



Dienstag, 19. November 2013

schmerzwach isst: Lasagne fiftynine


DAS WÜRZEN NICHT VERGESSEN! Das sage ich gleich zu Anfang, denn beim Würzen musste ich mich konzentrieren und konnte nicht fotografieren. Verstehste, ne! Ich wollte ein bisschen das Kochen dokumentieren, so nach dem Motto: Wer nicht lesen kann, der findet trotzdem heraus, wie man es macht. ;-) Ob das klappt? Hihi ... Spaß hat es gemacht! :-))))