Dienstag, 30. September 2014

Mein wunderbarer Buchsalon: Ein Barabend voller Großstadtgefühle!


* Mein wunderbarer Buchsalon: Ein Barabend voller Großstadtgefühle! *

Das aus dem Bahnhofsviertel bekannte Pop-up-Konzept macht Station im Verlagsstore von michason & may. 

Literarisch befeuert wird der Barabend von mir mit Stand-up-Lesungen aus meinem Roman »Großstadtgefühle«. 

Für den richtigen Sound ist gesorgt.

Und eine Verlagsbar mit reichhaltigem Getränkeangebot zu verträglichen Preisen gibt es selbstverständlich auch!

* WANN
MI 01. OKT. 2014, 19 – 23h.

* WO
michason & may V E R L A G S S T O R E
Jordanstr. 27 (Ecke Homburger Str.) | 60486 FFM
U: Bockenheimer Warte

* GUT ZU WISSEN
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 25. September 2014

lost and found in translation. das gedicht und seine übersetzung


Es gibt Sprachgrenzen, Grenzen der Poesie eher nicht. Und wenn es sie gibt, sollten sie überwunden werden. 
Die Aufgabe der Übersetzung ist vielleicht, "Gedicht a" in "Gedicht b" zu verwandeln. Übersetzung wäre also selbst Dichtung und der/die Übersetzer/in in der Zielsprache immer auch Co-Autor/in. 

Ein entgrenzter und entgrenzender Abend mit Fallbeispielen. 

Moderation: Julia Mantel, Martin Piekar 
Konzept: Jannis Plastargias

Lesung: Alexandru Bulucz, Paul-Henri Campbell, Safiye Can, Marcus Roloff, Daniel Jurjew 

Weitere Informationen:
http://faustkultur.de/1849-0-Manifest-Dichtungsfans.html#.U7WncZR_spd
http://faustkultur.de/1540-0-Bulucz-Dichtungsfans.html#.U7WngZR_spc
http://dichtungsfans.tumblr.com/


Alles auf einen Blick:
lost and found in translation. das gedicht und seine übersetzung
Donnerstag, 25. September 2014
Einlass 19 Uhr, Beginn 20:15 Uhr
freier Eintritt
afip – akademie für interdisziplinäre prozesse
Ludwigstr. 112a
63067 Offenbach

und hier: https://www.facebook.com/events/706468346055621/

Dienstag, 23. September 2014

Poesie, Bildende Kunst, Dialog - die Dichtungsfans auf der Tausch! Contemporary Art Fair


34 Künstler*innen hatten bei der ersten Tausch! Contemporary Art Fair vom 28.8. - 21.9.2014 ausstellen dürfen. Es war eine Kooperation vom Bund Offenbacher Künstler, dem Ausstellungsraum EULENGASSE und der Heyne Fabrik, wo diese Kunstmesse auch stattfand. Die Idee hatte VLÁDMIR COMBRE DE SENA, Harald Etzemüller, Heide Khatschaturian und viele, viele andere halfen ihm dabei, diese wunderbare Sache zu organisieren. Auch die Dichtungsfans durften ihren Beitrag leisten - und ja, ja, ja, wir durften als letzte auftreten. Ob wir der krönende Abschluss einer gelungenen Premiere waren, weiß ich nicht, das müssen andere entscheiden. Was ich an dieser Stelle versichern kann: Wir Dichtungsfans hatten sehr viel Spaß bei unserer zweiten "Poesie einer Ausstellung" - und waren beeindruckt, wie leicht und fruchtbar die einzelnen Künstler*innen, deren Werke wir "sampeln" durften, und die Besucher*innen der Messe mit uns ins Gespräch kamen. Ich kann hier nur ein paar Eindrücke zeigen, bildlich, mit ein paar wenigen Worten. Unsere "lyrische Führung" durch die Ausstellung wurde per Video aufgenommen. Außerdem soll es in der hoffentlich nahen Zukunft eine Dokumentation, eine Art Anthologie geben (mit den ausgewählten Werken der Künstler*innen und den dazugehörigen Texten der Dichtungsfans). Seid also gespannt! :-)
Mehr von den Dichtungsfans gibt es bereits am Donnerstag in der AFIP, ab 19 Uhr ist da Einlass, ab 20.15 Uhr beginnt die Veranstaltung: lost and found in translation. das gedicht und seine übersetzung. 


Gerda Jäger, Sophie von Maltzahn und ich bei Beginn der Veranstaltung. Wie ein Rattenfänger sollte ich das Publikum dazu bringen, mit bei der "lyrischen Führung" dabei zu sein. Daher hatten wir auch Waffen dabei - ein bisschen Drohen kann ja nie schaden. ;-)



Sie kamen wahrscheinlich gerne mit. Aber warum nicht trotzdem ein Gläschen Wein trinken, damit alles noch leichter geht?!


Vor der Veranstaltung zeigte uns Dichtungsfan Timon Seibel, wo es lang geht. 


Wir warten alle gespannt! Auch die Künstlerin Zoya Sadri in der Bildmitte.


Almut Aue mit einem kleinen Prolog zum Thema Dichtung trifft Bildende Kunst.



Und jetzt warten wir auf Gerda Jäger, die gleich ein Gedicht zu Sadris Werken zum Besten geben wird.


Dichtungsfan Gerda Jäger steht im Licht und trägt vor. 


Zoya Sadri erzählte uns, wie Künstler*innen im Iran unter Repressalien zu leiden haben. Sie diskutiert auch über die Auseinandersetzung mit ihrem Werk. Es geht um starke, freie Frauen.



Dan kam Timon Seibel an die Reihe. Sophie von Maltzahn passt auf, die Künstlerin Pepa Tardio Maya versucht aus dem Bild zu huschen.


Dichtungsfan Timon Seibel mit viel Pathos und noch mehr Ironie: Er trägt ein modernes "Hirtenlied" vor - und das Publikum schwankte zwischen "vergackeiert der uns", "meint er das ernst" und "wie lustig ist das denn?!"



Der Künstler Denis Buckley aus Irland war sehr angetan vom Text des Dichtungsfans.


Dichtungsfans Almut Aue immer mit Spaß bei der Sache, gerne mal erotisch und spaßig über Knöpfe. 



Die Künstlerin Martina Templin, links von Almut Aue, freut sich über die Texte.


Und ich? Ich bin halt ich und bewege mich ein bisschen bei meiner Moderation.


Dichtungsfan Sophie von Maltzahn mit passendem Utensil, schwankte zwischen Ernst und spaßiger Performance - sie performte über das Werk von Almut Aue, die hier eine Doppel-Rolle einnahm.



Auch Gerda Jäger schrieb etwas über die Kunstwerke ihrer Dichtungsfan-Kollegin (und auch controVERS-Kollegin).


Marcus Roloff hatte sich das Werk des Künstlers Helmut Werres ausgesucht.


Genauso wie Alexandru Bulucz und Sarah Schuster.




Anregende Diskussionen gab es vor allem hier beim Stand 1 auf der Tausch!


Ist das Kunst oder kann das weg? Wenn Dichtungsfans und Publikum zur Kunst werden! 


Dichtungsfan Sophie von Maltzahn mit viel Engagement und Meeresbläue bei einem Werk von Roman Barkow aus Hamburg.




Gerda Jäger und Almut Aue trugen beide Gedichte zum Werk von Pepa Tardio Maya vor. Eine sehr anregende Diskussion entbrannte gerade bei diesem Kunstwerk. Spannend!!!




Es ist wunderbares Material, sagt die Künstlerin und berührt es noch einmal für die Kamera.


Und als Abschluss ein Knall: eine gemeinsame Performance der Dichtungsfans Timon Seibel, Marcus Roloff, Sarah Schuster und Alexandru Bulucz zum Werk von Helmut Werres. Ein kooperatives Gedicht, gemeinsam geschrieben und abwechselnd gelesen. WOW!

Samstag, 20. September 2014

Poesie einer Ausstellung auf der »TAUSCH!«


Sonntag, 21.9., 17:45: Zum Abschluss: »Poesie einer Ausstellung« Eine lyrische Führung von den »Dichtungsfans« durch die Ausstellung. Mit Almut Aue, Alexandru Bulucz, Gerda Jäger, Sophie von Maltzahn, Marcus Roloff, Sarah Schuster. Moderation: Jannis Plastargias.

Ziel von »TAUSCH!« ist es, mit einem kulturpolitischen Ansatz die imaginäre und real administrative Grenze zwischen den Städten Frankfurt und Offenbach als Anlass zu nehmen, um auf verschiedenen Ebenen Künstler und Publikum, Sammler und Kunstwerke, Kulturschaffende und Akteure in Kontakt und zusammen zu bringen. Grenzüberschreitungen möglich machen. Übersprungshandlungen zu erzeugen. Menschen zu Undenkbarem zu bewegen.
Vieles davon ist im FORUM möglich.

Auch die Dichtungsfans werden sich an der »TAUSCH!« beteiligen, und zwar mit ihrem Konzept "Poesie einer Ausstellung", das erstmals im Dezember 2013 mit großer Freude durchgeführt wurde. Wie es dieses Mal wird? Für jeden und jede eine Überraschung. Noch habe ich keine Vorstellung davon, freue mich über neue (und alte) Texte, die zu den Werken der 34 ausstellenden Künstler/innen passen. Ich bin gespannt! :-) Wir wissen bisher noch nicht einmal, in welcher Form wir dieses Mal präsentieren werden, "work in progress" oder so. Wir werden genauso experimentierfreudig sein wie die gesamte Kunstmesse! 

Dienstag, 16. September 2014

Queere Videos 10: "Touch" von Shura

Quelle: http://acidstag.com/wp-content/uploads/2014/03/Shura-Touch-Music-Video1.jpg

Es beginnt mit einem Mann und einer Frau ... haha ... Wie in der Bibel quasi. Der Mann ist hübsch, sieht ein bisschen wie ein Städelschüler aus Frankfurt aus, wahlweise auch ein Berlin Friedrichshainer mit wenig Bartwuchs - aber mit gutem Geschmack für Jacken (80ies Style - ein Blazer?). Der hübsche Mann küsst die hübsche Frau. In der Folge sieht man Augen und Münder - ganz nah herangezoomt. Und dann geht der Mann fort, wendet sich von ihr ab - und geht auf einen jungen Typen zu, der etwas kleiner ist, ganz niedlich, auf jeden Fall ganz Berlin Hipster. Wurde das Video in Berlin gedreht? Die sehen alle so aus! :-) Zurück zu den beiden schönen Jungs, die sich nun küssen ... Und dann küsst sich alles queerbeet, Männlein und Weiblein, Weiblein und Weiblein, Männlein und Männlein - alles ganz hübsch anzusehen, alles ganz trendy -
und das Lied? Wunderbar!!! Herrlich melancholisch, herrlich leise und unaufgeregt, atmosphärisch zart, fast schon etwas sommerlich, aber auf eine seelisch ruhige Art, quasi. 
Gesungen von Shura. Shura ist nicht nur ein Begriff aus dem Islam - nach Wikipedia: Schūrā arabisch ‏ شورى‎ schūrā, DMG šūrā, (auch: muschāwara; maschūra) bedeutet Beratung; Ratgebergremium; Urteilsberatung. Sie ist ein wichtiger Grundsatz (qāʿida) des islamischen Rechts -, sondern auch eine britisch-russische Sängerin und Producerin, die in London lebt (was dann den Style der Menschen in dem Video erklärt ;-)). Sie muss schon einigermaßen erfolgreich in der Szene sein, denn Devonté "Dev" Hynes von Blood Orange ist auf sie aufmerksam geworden und arbeitet mit ihr. Dass sie von Musik aus den 80ern und 90ern beeinflusst ist, merkt man sofort, mehr auch hier auf ihrer Souncloud-Seite: https://soundcloud.com/shura - sie ist auf jeden Fall noch mehr Aufmerksamkeit wert, diese junge Dame aus Großbritannien. Und dieses Video ist einfach nur ... HACH! 

Montag, 15. September 2014

Lauf für mehr Zeit 2014


Dies ist der Gewinner der 5000-Meter-Strecke: Aaron Bienenfeld von der LG Offenbach. Doch das ist gar nicht das Wichtige. Hier geht es um den "Lauf für mehr Zeit", den die AIDS-Hilfe Frankfurt organisiert - und bei dem gestern insgesamt 155.000 Euro gespendet wurden!!! Eine Wahnsinnssumme, die von sage und schreibe 3833 Teilnehmer*innen erlaufen wurde! In drei Kategorien: 5 km laufen, 5 km walken und 10 km laufen. Für die einzelnen Läufer*innen geht es natürlich um die Zeiten, die sie laufen, man braucht ja ein bisschen Ehrgeiz. Aber die meisten von ihnen haben in den letzten Wochen neben dem Training dafür auch noch eine ganz andere notwendige Arbeit geleistet: Sie haben Sponsoren und Unterstützer*innen für diesen Lauf akquiriert. Sie haben ihre Freund*innen, Kolleg*innen, Chef*innen, Verwandten und Bekannten, vielleicht auch Facebook-Freund*innen überzeugt zu spenden, vielleicht sogar dazu gebracht, bei diesem schönen Spektakel mit dabei zu sein. So wie ich dabei war, so wie ich dieses Jahr unterstützte - mein erstes Mal übrigens. Es war der 19. Lauf - und ich bin das erste Mal dabei! Immer hatte ich etwas anderes an dem Tag. Aber beim 20. Mal möchte ich mich daran beteiligen! Fester Entschluss! Da darf nichts dazwischen kommen. Und dann dürft IHR mich gerne unterstützen. Ein paar Impressionen des gestrigen Tages gibt es hier, ungefiltert, aus der Hüfte geschossen.