Samstag, 23. Juli 2016

Tel Aviv Jaffa


Im Grunde genommen heißt ja Tel Aviv richtig: Tel Avi Jaffa - und Jaffa ist dabei der viel ältere Teil der Stadt. Jaffa nämlich gibt es bereits seit mehr als 5000 Jahren, während Tel Aviv 1909 gegründet wurde und damals ein Vorort Jaffas war. 1950 wurden die beiden Teile miteinander verbunden und jetzt heißt Tel Aviv Jaffa meist nur noch Tel Aviv. Aber das ist gar nicht der wichtige Teil meiner Geschichte. Und die Geschichte dieser Stadt ist viel zu umfangreich und spannend, um sie in diesem kleinen Blogbeitrag zu zerstückeln. Zum Beispiel fragten wir uns, was denn Napoleon Bonaparte mit Tel Aviv zu tun habe, aber ein Blick in die Geschichtsbücher (aka Internet Google Maschine) erklärt dies: denn Napoleon belagerte die Stadt zwischen dem 4. und 7. März 1799 während seiner Ägyptischen Expedition. Noch viel faszinierender ist jedoch die Tatsache, dass diese Stadt laut archäologischer Untersuchungen schon 3500 v. Chr. besiedelt war. 
Wir hatten einen fantastischen Abend in Jaffa, am Hafen, beim Essen - mit diesen grandiosen kleinen Tellern mit den verschiedensten leckeren Speisen ... Wir hörten plötzlich überall arabisch und nicht hebräisch. Und nach diesem wunderbaren Essen spazierten wir mehrere Kilometer am Meer entlang, nachts am Strand und dort lagen überall arabisch sprechende Menschen, die laut Musik hörten und miteinander redeten und grillten und picknickten. Familien. aber auch Männer-Gruppen, mit Musik-Boxen, die arabischen Super-Hits, die ich von meinen Schützlingen aus Syrien und dem Irak kennengelernt habe, hörend. Und ich fühlte etwas ganz Merkwürdiges, was ich nicht in Wort fassen kann. Ich fühlte so eine Art Heimweh nach meinen neuen Frankfurter Freunden, die mir gleichzeitig so fremd und doch so nah sind, und das in einem Land, in einer Stadt, die mir auch so fremd und doch so nah vorkommt ... Da stellt sich mir erneut die Frage nach Heimat - und wie ich sie für mich selbst definiere - und wie andere mit diesem Begriff umgehen. Sicher haben sie kein Verständnis für mich, aber so ist jeder Jeck eben anders. Oder so. :-D





























Donnerstag, 21. Juli 2016

Kalter Cappuccino in der Pure Art Gallerie


Kalter Cappuccino in der Pure Art Gallerie - Lesung von und Gespräch mit dem Autoren Levend Seyhan

Das Leben zwischen heißer Leidenschaft und kaltem Cappuccino hält einige Anekdoten bereit. Zufällige Begegnungen, absichtliche Trennungen und vom Schicksal arrangierte Neuanfänge bilden den Rahmen für die Geschichten, die Levend Seyhan hier versammelt hat.Wir treffen auf junge Liebespaare und erfahrene Lebenskünstler, todesmutige Liebhaber und lebensmüde Genies, sprachirritierte Babys mit Bart und selbsternannte NSA-Experten. In ihren Geschichten können wie unsere eigenen Sehnsüchte erkennen: nach einem Leben, das uns so in seinen Bann schlägt, dass darüber der Cappuccino kalt wird.
http://astikos.de/urban-lesen/kalter-cappuccino/

Petra Flick wird die Veranstaltung moderieren und den Autoren Levend Seyhan zu seinen Geschichten Fragen stellen. mehr zum Autoren findet ihr auf seinen Seiten:
http://www.levendseyhan.de/https://www.facebook.com/levendseyhan/

Die Veranstaltung findet in der wunderbaren Pure Art Galerie von Yasmin Karpinski in der Herzogstraße 1 A in Niederrad statt:
http://pure-art-studio.com/?v=3a52f3c22ed6https://www.facebook.com/PURE-ART-244102882293341/

Der Einlass wird ab 19.00 Uhr sein, die Lesung beginnt ab etwa 19.30 Uhr und mit einer kurzen Pause bis etwa 20.30 Uhr gehen. Danach wird Levend Seyhan noch Bücher signieren und mit euch ein Gläschen Sekt trinken und quatschen.