Freitag, 29. September 2017

Eine Rheinfahrt ...


Wir hatten ja Zeit. Da hatte unsere wunderbare Freundin D. die beste Idee des Tages. Warum nicht das schönste Stück der Strecke gemütlich mit dem Schiff fahren?! Und das haben wir gemacht. Eingestiegen wurde im wunderbaren Kaub und dann ging es Richtung Heimat. Gemächlich zwar, sehr entspannt, und mit ganz viel zum Schauen! Toll! Aber schaut selbst! 




































Kaub ... ist eine Reise wert!


Kaub? Noch nie davon gehört! Kaub? Wo soll das denn sein? Ja, im Rheingau - so die erste Behauptung. Später sollten wir erfahren, dass das Städtchen Kaub mitnichten im Rheingau liegt, sondern die Gegend Mittelrhein heißt. Doch eine Frage sei gestattet, liebste L., fragten wir unschuldig: Was, bitteschön, sollen wir denn da machen? Chillen. Chillen. Chillen? Warum? Wie? Ach, sagte sie, wir haben einen wunderschönen Garten, ein wunderbares Haus, wir können wandern gehen, wir können viel Wein trinken -kurz: wir werden es uns gut gehen lassen! Das hatte sie uns vor sechs Monaten gesagt und via Airbnb dieses Haus in Kaub für das Wochenende gemietet. Nur: wir vergaßen das im nächsten Moment. Kurz vor diesem ersten September-Wochenende kam dann die Erinnerung - und wir so: hä, was? Aber es war ja gebucht und zudem sollten zwei der Mitreisenden evakuiert werden in Frankfurt (A. und ich). Wir setzten uns also in diesen bummeligen Zug und fuhren ins Nirgendwo. Stiegen im Nirgendwo aus, liefen erstmal zum Stadtkern, um unseren Schlüssel abzuholen. Wir wurden nach oben auf das Anwesen begleitet - und da begann das schöne Abenteuer. Wunderbarstes Sonnenwetter, obwohl wochenlang für dieses Wochenende Regenwetter prognostiziert worden war. Wir saßen draußen im Garten, schauten uns die Felsen an, die stillgelegte Mine, schauten auf den Rhein, auf die Burgen - und waren glücklich. Der Beginn eines wunderbaren Wochenendes mit guten Freund*innen und vielen netten, sehr gut gelaunten Fremden, die gerne sangen, den Damen selbst gebastelte Papier-Rosen schenkten, noch mehr tranken und laut redeten. Mit Freund*innen, die alle nochmal wie Teenies waren und auch so gefeiert und philosophiert haben. Die Wanderungen waren auch ein bisschen so: nie besonders lang, immer irgendwo Wein herbekommen, die Route verkürzt und trotzdem stolz darauf gewesen, so fleißig zu wandern. Ach, was sollen die Tausend Worte?! Schaut euch die vielen Fotos an und ihr wisst, wie toll dieses Wochenende war!!! :-)