Mittwoch, 20. September 2017

“Gesicht und Gefühl” - Vernissage des Künstlers Parwiz Rahimi


26.09. um 17.00 Uhr in der IB- Beratungsstelle für AsylantragstellerInnen.
Adresse: An der Zingelswiese 21-25, 65933 Frankfurt


“Gesicht und Gefühl” - Vernissage des Künstlers Parwiz Rahimi 

Fotografie ist eine Kunst, in der Fotograf*innen ihre Gefühle visualisieren; sie können mit nur einem Klick Liebe und sogar ihre Art zu denken abbilden. Doch manchmal sind es die Objekte innerhalb des Rahmens, die über Emotion und Ausdruck eine Botschaft transportieren.

In seiner Ausstellung „Gesicht und Gefühl“ möchte der Künstler eine individuelle Auswahl an Fotos zeigen, in der er kulturelle Vielfalt und die Verschiedenheit von Ausdrücken ablichtet. In den Gesichtern der Menschen, die er in Herat (Afghanistan) und in Frankfurt fotografiert hat, kann man Leidenschaft, Schmerz, Sorge, Einsamkeit, Verzweiflung und Liebe ablesen.

Die Motive dieser Auswahl sind gleichzeitig „zufällig“ ausgewählt und doch zeigen sie immer auch spezielle Menschen.
Rahimi möchte mit seinen Bildern einen kleinen Teil der menschlichen Gefühle einfangen: Emotionen von Menschen, die in verschiedenen Umfeldern leben – in zwei Ländern unterschiedlicher geografischer Lage, politischer Situation und Kultur – einfangen.

In der Ausstellung werden 25 Bilder gezeigt, die im Wartezimmer und im Flur der Beratungsstelle für Asylbewerber*innen hängen.

Facts zur Veranstaltung:
26.09. um 17.00 Uhr in der IB- Beratungsstelle für AsylantragstellerInnen.
Adresse: An der Zingelswiese 21-25, 65933 Frankfurt, Tel.: 069/380312-53

Über den Künstler:
Parwiz Rahimi, der als Journalist in seinem Land arbeitete und wegen seiner kritischen Berichterstattung sowohl über die Regierung als auch über die Taliban sein Land verlassen musste, hat bewegend-berührende Momentaufnahmen von seinen Landsleuten gemacht, die ihren Alltag zeigen und nicht das Elend des Krieges. Rahimi will mit seinen Fotos ein anderes Gesicht von Afghanistan zeigen: trotz aller schrecklichen Geschichten können die Afghan*innen auch noch lächeln. Seit Januar 2016 lebt Rahimi in Frankfurt, mittlerweile ist er anerkannt. Seine Zeit in den verschiedenen Flüchtlingsunterkünften nutzte er, indem er die Betreiber als Dolmetscher unterstützte. Er studierte als Gasthörer zwei Semester Fotographie an der HFG Offenbach und engagiert sich in mehreren kulturellen Initiativen in Frankfurt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen